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Aber H. Ellendorf! Fuß beim Mal. Dionysiussagt nicht, daß Petrus und Paulus zu Korinth zu-sammengetroffen, sondern daß beide dort gepre-digt haben. Das kann zu verschiedener Zeit gesche-hen seyn. Er sagt nicht, daß beide zusammenvon Korinth nach Italien gegangen seyen. SolcheWort- und Sinn-Verdrehungen können zu nichts An-dern: dienen, als die listigen Täuschungen der histo-rischen Wahrheit zu verbergen. Wozu soll nun nochdas lange und breite Geschwätz nützen, daß Paulusme von Korinth nach Italien gereiset? daß dieseReise erst in das Jahr 65. oder 66. fallen könne,«nd mithin Petrus nicht über ein Jahr in Rom ge-wesen wäre. Dies sind Ellendorfer Träume, wovonDionysius nichts hat. Eine grobe Lüge ist es aber,wenn er bemerkt, Clemens von Rom hat in seinemBriefe an die Korinther von Petrus gar keine Er-wähnung gethan, da er, wie wir oben gehört haben,Heide Apostel ihnen als Muster vorstellt.
Das ist die genauere Prüfung, die Ellen-dorf diesem wichtigen Zeugniß geschenkt hat. Er istdabei so kritisch zu Werk gegangen, daß er sich sogarauf das Stillschweigen der Apocryphen bezieht.
La.jus.
Er war im Anfänge des dritten Jahrh. römi-scher Priester und ein eifriger Vertheidiger der katho-lischen Wahrheit gegen die damaligen Ketzer. Euse-bius führt die Stelle, die zu unserm Gegenstand ge-hört, im H. B. 25. Kap. auf folgende Art an.r,Nach der Ueberlieferung ist unter Nero, Paulus zu