56
Zeugniß der Kritiker sehr alt und beweiset somit dieallgemeine Meinung der Vorzeit über den Aufenthaltdes h. Petrus in Italien und ins besondere zu Rom.
3) Der h. Isidor von Sevilla, der KirchenlehrerSpaniens, hat nebst andern gelehrten Werken, eineChronik über die Negierungen der römischen Kaiserhinterlassen. In dieser bemerkt er bei Claudius:„Unter ihm ist der Apostel Petrus nach Nom gekom-men, gegen den Zauberer Simon. . . . Unter Nerowurde er gekreuziget." *)
4) Sehr merkwürdig ist, was in dem alten Coderdes Cuspinian, welcher aus den römischen ConsularJahrbüchern (k'usti Oon-sulure«) angefertiget undzuerst von den Bollandisten ^om.VII. 5uliHetor>8s. i>HK. 186. bekannt gemacht worden ist,**) kurz,aber klar aufgezeichuct ist: „Unter diesen Consuln<6ri8j,in. et Vmiru«, im II. Jahr des Claudius)kam der Apostel Petrus nach Rom." So wird auchbald darauf bei Nero, das Stcrbjahr beider Apostel,mit Bestimmung des Tages, III. Lalenel. Julius,angemerkt, wie dies in einem andern eben so altenCoder des Cuspinian mit diesen Worten angesetzt ist:III. Xalenct. ^uüi Petri in Onlneumbn«, et Pauli0.«ten8e, 1^i8eo et IIn88o 0o88- wodurch die Be-
8. lsiäori Lispul. oi>urn oüit. ltolooisn». i>,268.
**) Jüngst haben ihn seiner großen Wichtigkeit wegen neuabdrucken lassen kinrsolil und 8divtzller im letztenBand ihrer l.it»r§in 8.