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nens, meldet: „Nachdem der Apostelfürst Petruszu Antiochien zuerst eine Kirche gestiftet hat, reifeteer nach Rom, um dort das Evangelium zu predigen;er stand bis zu seinem Tode beiden Kirchen vor."
5) Johannes Zonaras, früher kaiserlicher Beamte,dann Basilianer Mönch, der außer seiner Chroniknoch eine Sammlung der Kirchensatzungen mit ge-lehrten Erklärungen herausgegcben hat, worin er sichfeindselig gegen den römischen Stuhl äußert, schließtdas Kapitel über den Kaiser Claudius mit diesenWorten: „Unter ihm hat auch Petrus zu Rom denSamen des göttlichen Wortes ausgestreut; viele Rö-mer nahmen den Glauben an; sie wurden von derLehre des Apostels so eingenommen, daß sie nichtzufrieden mit dessen mündlichem Vortrage, den Mar-kus, des Petrus Reisegefährten baten, die Predigtendes großen Mannes schriftlich aufzusetzen; sie warenalso die Ursache, daß Markus das Evangelium schrieb,wie Eusebius berichtet."
Zonaras, wie auch die ältern Chronikschreiber be-ziehen sich zwar durchgehends auf Eusebius als ihreHauptquelle, aber man darf von so umsichtigen Ge-schichtsforschern nicht glauben, daß sie ohne Prüfungdem Eusebius in Allem gefolgt sind. Sie geben inihren Chroniken Beweise genug, wie scharfsinnig sieAlles abgewogen haben. Selbst Photius, der Vaterder griechischen Schismatiker, wagte es nicht, der rö-mischen Kirche ihre Stiftung durch Petrus abzu-läugnen.
Wir gehen jetzt zu den lateinischen Chronikschrei-bern über, an deren Spitze der h. Hieronymus steht,