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Das alte Gespenst in unsern Tagen neu aufgeführt von F. Ellendorf in der Schrift: Ist Petrus in Rom und Bischof der Römischen Kirche gewesen? Darmstadt 1841
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II. Wann Petrus zuerst nach Vom gekommen ist.

Wie sorgfältig das heidnische Nom war, wichtigeEreigniße durch kurze Inschriften oder Notizen derNachwelt zu übermachen und somit zu verewigen,zeigen bis aus den heutigen Tag die großen Samm-lungen der Inskriptionen, Münzen re. von Grüter,Montfaucon, Muratorius u. m. a. Sollen dieersten Christen in ihrer Religionssache von dieser al-ten Gewohnheit abgewichen sepn? Sollen sic die ersteGründung ihrer Gemeinde in Nom gar nicht ange-merkt haben? Dies läßt sich nicht glauben, um soweniger, da wir Beweise genug haben, daß sie dieNeihefolge ihrer Vorsteher und Bischöfe, nicht seltenmit den Jahren ihres Hirtenamtes auf den Kirchen-taseln, vipt^elm genannt, genau auszcichnetcn. Daßdies in Betreff der Bischöfe von Nom geschehen ist,läßt sich nicht zweifeln, indem wir so viele Verzcich-niße der römischen Bischöfe aus den ältesten Zeitenbesitzen. Und wie viele dergleichen alten Schriftensind in den Verfolgungen, in den Kriegen verlorengegangen? Der Geschichtschreiber Eusebius von Cä-saren konnte noch manche Schrift der ersten Zeit be-nutzen, die das Schicksal der Zeit uns für immerentzogen hat, unter diesen war besonders merkwürdigHegesippus, der über die Zerstörung Jerusalem's undmehrere andere Begebenheiten aus dem apostolischenZeitalter geschrieben hat. Hieronymus war noch bes-ser mit der römisch-christlichen Geschichte bekannt, weiler lange zu Rom zur Seite des Pabstes Damasuswar und Gelegenheit hatte, die Archive, Bibliotheken