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Das alte Gespenst in unsern Tagen neu aufgeführt von F. Ellendorf in der Schrift: Ist Petrus in Rom und Bischof der Römischen Kirche gewesen? Darmstadt 1841
Entstehung
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Solch ein Gespenst erschien jüngst in DarmstadtLei Leske, auf seiner Stirne steht der Name Ellen-dorf. Es spukte in allen deutschen Buchladen, undbrüllte feuerspeiend gegen den Papst zu Rom, so,daß man glauben sollte, die St. Peterskirche müssezittern und beben ob des schrecklichen Gebrülls; mitseinen Hörnern will es sogar den alten Felsen um-werfen.

Ellendorf brüstet sich mit dem Namen katholisch,aber er hat kein katholisches Haar an sich, Alles istvon einer gewissen Gesellschaft geborgt, sogar selbstdie Zähne, womit er beißen will. Man sagt, einigedieser Zähne seyen mit Golddraht eingesetzt. DasGespenst, womit er uns bang machen will, ist eineverrunzelte Mumie aus dem XI V. oder X VI. Jahr-hundert, die er mit einem langen Schlender vonverlegenem Berliner Stoff neu bekleidet. Er rühmtsich zwar eines Erfindungspatents, das mit demgroßen Siegel der protestirenden Akademie versehenseyn soll, und züchtiget die angesehensten Anhängerder katholischen Kirche in Betreff der hochwichtigenFrage: Ob Petrus zu Rom und RömischerBischof gewesen ist, einer Oberflächlichkeit, Leicht-fertigkeit und eines so unwissenschaftlichen Treibens,daß man sich schämen müsse, ihrem Geschwätze soviele Jahre hindurch, als einer Autorität geglaubtzu haben. *) Aber wir Römischen Erorcisten, diewir doch gewiß nicht unter die Angesehensten dieserKirche gehören, wissen recht gut, daß diese Mumie

') In der Borrede.