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Beziehungen hänet der Ertrag des Bodens so wesentlich mit der Viehzucht zusammen, dafs Schlüssevon dem Zustande derselben auf den Zustand der Landwirtschaft im Allgemeinen sehr gerechtfertigterscheinen. Je weniger andere Mittel, ein Urtheil über den Ertrag der Landwirtschaft zu begrün-den, in einer Ausdehnung auf grofse' Staaten, und in öfterer Wiederholung anwendbar sind, um somehr sind die Regierungen veranlafst, periodische Zählungen des zum Betriebe der Landwirtschaftunterhaltenen Viehes zu veranstalten. Allerdings kommt es bei Beurteilung des Zustandes der Vieh-zucht nicht allein auf die Zahl, sondern auch auf die Beschaffenheit der Thierc an, und diese kannin Formularen zur Aufnahme von Viehstandstabellen nur sehr oberflächlich bezeichnet werden: in-dessen geben diese, verbunden mit leicht anzustcllcnden Beobachtungen, immer noch einen sicheremAnhalt zur Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse, als Saat- und Ernte-Tabellen. Zahl undBeschaffenheit des Yiehstandes stellt sich auf den Weideplätzen und Hofräumen offenkundig dar:aber der Betrag der Aussaat und noch mehr der Ernte ist nur aus den Wirtschaftsrechnungen mitZuverlässigkeit ersichtlich, deren Vorlegung allgemein zu verlangen, eine sehr verhafstc und dennochunzureichende Maafsregel sein würde.
Im preufsischen Staate werden von drei zu drei Jahren Viehstandstabellen aufgenonnnen, derenallgemeines Ergebnifs bei der letzten Zählung zu Ende des Jahres 1837 folgendes war:
Pferde und zwar Füllen bis zum vollendeten 3ten Jahre. 277,455
Pferde vom Anfänge des 4ten bis zum vollendeten lOtcn Jahre. 648,121
Pferde über 10 Jahre alt. 547,325
Maultiere.
Esel.
Rindvieh und zwar Zuchtstiere oder Bullen
Ochsen.
Kühe.
Jungvieh.
überhaupt Pferde 1,472,901
." 396
._ 6686
. 66,405
. 742,558
.2,719,619
.1,310,040
i - - -._
überhaupt Rindvieh 4,838,622
Schaafe und zwar Merinos und ganz veredelte Schaafe.3,617,469
Halbveredelte Schaafe... 7,165,088
Unveredelte Landschaafe. 4,228,895
überhaupt Schaafe 15,011,452
Ziegen und Ziegenböcke. 327,525
Schweine.. 1,936,304
Die Verteilung dieser Thiere auf die einzelnen Provinzen, Regierungs-Bezirke, landräthlichen Kreiseund Städte weisen die am Schlüsse dieser Betrachtungen angehäugten Tabellen besonders nach.
Nach unseren Sitten und Gewohnheiten trägt das Pferd nichts unmittelbar zur Ernährung desMenschen bei: sein Fleisch und seine Milch wird nicht von uns genossen; es dient uns nur durchAnwendung seiner Körperkräfte, meist zum Reiten und Fahren: sein Gebrauch zum Pflügen ist nurauf einige Landcsthcile beschränkt; häufiger, doch auch nicht ganz allgemein, wird es zu anderen,