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in den übrigen Städten erster, und den dreifsig ansehnlichsten Städten zwei-ter Gewerbesteuer-Klasse.wie 1000 zu (i. l )36
in allen übrigen Städten durchschnittlich.wie 1000 zu 8236
dagegen war dasselbe gleichzeitig auf dem Lande.wie 1000 zu 1195
Am Ende des Jahres 1828 standen diese Verhältnisse dagegen folgendcnnaafsen:
in Berlin.wie -1000 zu 1232
in den übrigen Städten erster, und den dreifsig ansehnlichsten Städten zwei-ter Gewerbesteuer-Klasse.wie 1000 zu 7019
in allen übrigen Städten durchschnittlich ..wie 1000 zu 7118
auf dem Lande. wie 1000 zu 1111
Hiernach hätte entweder die Wohlhabenheit, oder die Neigung, sich durch Aufwand auszuzeichnen,seit den letzten neun Jahren zugenommen in Berlin, in den übrigen grofsen und in den ansehn-lichsten Mittelstädten; abgenommen dagegen in den kleinen Städten und auf dem Lande. EineVerminderung der Wohlhabenheit ist indefs schon deshalb nirgend anzunehmen, weil überall die An-zahl der zur Bequemlichkeit der Herrschaft unterhaltenen Domestiken Leiderlei Geschlechts zugenom-men hat: dagegen nimmt das Prunken ohne hinlängliche Mittel dazu in dem Maal’se ab, wie die Ein-sicht wächst, und die Thätigkeit erwacht. Im letzteren Falle möchten besonders das Land und diekleinen Städte sein: in den ansehnlichsten Städten wurden auch früher schon die Lebensverhältnisseund die wahren Quellen des Wohlstandes wenigstens im Allgemeinen richtiger gewürdigt; obwohlauch hier Beispiele des Gegentheils noch jetzt Vorkommen.
Von dem zur Aushülfe bei Gewerben unterhaltenen Gesinde befand sich der bei weitem grül'steTheil auf dem Lande: in den Städten wird solche Hülfe gewöhnlicher theils von besonders angelern-ten Gehülfen, theils von Tagelöhnern geleistet. Von dem männlichen Theile dieses Gesindes, wel-cher überhaupt 481431 betrug, dienten nur 49227, das ist etwas über ein Zehntheil, in den Städ-ten: von dem weiblichen Theile desselben, der 507374 betrug, befanden sich in den Städten 112094,das ist ziemlich nahe |. Ferner gehörte derjenige Theil dieses Gesindes, der sich in den Städten be-fand, wiederum gröfstentheils den kleinen Städten an: die grofsen und die ansehnlichen Mittelstädtehatten nur 1173S männliche, und 29030 weibliche Dienstboten zu gewerblichen Zwecken; das istetwas weniger als ein Viertheil des männlichen, und etwas mehr als ein Viertheil des weiblichenTheils desjenigen Gesindes, welches in dieser Beziehung überhaupt auf den Antheil der Städte kam.Viele kleine und geringe Mittelstädte treiben beträchtlichen Ackerbau, und das Bedürfnils, Gesindedazu zu halten, erklärt das vorstehend bemerkte Verhältnifs hinlänglich.
Das Verhältnifs der Gesindedienste verrichtenden Personen zu der Einwohnerzahl überhaupt istin einzelnen Städten nach dem Maafse ihrer Bildung und Wohlhabenheit, und nach der Richtung,welche ihre Gewerbsamkeit genommen hat, sehr verschieden. Beispielsweise hatte Stettin am Endedes Jahres 1S37 mit Einschluls des Militärs sehr nahe eben so viel Einwohner, wie Posen, jenes näm-lich 35594, dieses dagegen 36829 i aber die gewerblichen Wohlstands- und Bildungs-Verhältnissedieser Bevölkerung waren allerdings sehr verschieden. Diese Verschiedenheit zeigt sich nun auchnamentlich in der Anzahl des Gesindes, welches gleichzeitig gehalten wurde.