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Zweiges der Gewerbsamkeit zu gelangen, haben wegen der Unfruchtbarkeit ihrer Ergebnisse, nebenbitteren Beschwerden über ihre Mühseligkeit, bald wieder aufgegeben werden müssen. Es gehörteine Ausbildung der Kommunal- und Kreisverfassung, und überhaupt eine Stufe allgemeiner Bildungdazu, die bis jetzt noch nicht erreicht ist, um solche Versuche mit der wahrscheinlichen Hoffnungeines besseren Erfolges zu wiederholen. Die Zahl der Tagelöhner nach einer zu fruchtbaren Anwen-dungen brauchbaren Abtheilung auszumitteln, ist bisher von dem statistischen Bureau noch gar nichtversucht worden, weil auch hier die grofse Verschiedenheit der Verhältnisse, und die Schwierigkeit,Mifsverständnissen deshalb vorzubeugeu, unübersteigliclie Hindernisse häuft. Nur der Gesindedienstscheint durch so bestimmte Merkmale bezeichnet zu sein, dafs dieser Theil der unteren Volksklasseneiner tabellarischen Aufnahme nach allgemeinen Formularen fähig wird, deren Ergebnifs zuverlässiggenug ist, um darauf staatswirthschaftliche und polizeiliche Betrachtungen zu gründen. Die Gewerbe-tabellen enthalten seit 1819 eine Uebersicht der Anzahl des Gesindes, getrennt nach den beiden Ge-schlechtern und nach der Verwendung seiner Dienste, tlieils zur Iliilfsleistung hei Gewerben, theilsblos zur persönlichen Bequemlichkeit der Herrschaften. Hiernach hatte der preufsisclie Staat
männliches G
e s i n d e
weibliches
Gesinde
zu Emle der Jahre
zur persönlichen Bequem-lichkeit der Herrschaft
zur Aushülfehei Gewerben
zur persönlichen Bequem-lichkeit der Herrschaft
zur Anshülfebei Gewerben
1819
23958
456358
75014
478285
1822
22819
423175
70734
452013
1825
23149
419968
74278
445419
1828
22233
417742
78324
442345
1831
23431
411934
82926
443494
1S34
24897
445249
87294
471331
1837
26938
481431
94750
507374
aritlimethisches Mittel aus
diesen
sieben Zählungen 23918
436551
80474
462894
Nach diesem Durchschnitte dienten als Gesinde: Personen
männlichen Geschlechts . 460469
weiblichen Geschlechts. 543368
also von letzteren mehr 82899
oder das männliche Gesinde verhielt sich zu dem weiblichen der Zahl nach beinahe wie ei 1 f zu drei-zehn. In der That müfste noch eine gröfsere Ueberzahl weiblichen Gesindes vorhanden sein, wennnicht die Töchter seltener als die Söhne das elterliche Haus verliefsen, um Erwerb durch Diensteaufser demselben zu finden: denn neben dem Gesindedienste nimmt der Stand, der Gesellen und Lehr-linge und das Heer eine sehr grofse Anzahl junger Männer auf, deren Schwestern nur in Gesinde-dienst gehen können, wenn sie nicht im Schoofse ihrer Familien bleiben. Die Zahl des Gesindes, daszur Hülfe bei der Landwirthschaft oder anderen Gewerben gebraucht wird, ist in beiden Geschlech-tern nicht sehr verschieden; zu diesem Zw r ecke dienen nahe siebzehn Männer gegen achtzehn