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Auch selbst hier zeigen sich die verderblichen Störungen in jeder Art des Verkehrs, welche das ersteAuftreten der asiatischen Cholera erzeugte; seit achtzehn Jahren ist jeder dreijährige Zeitraum miteiner Zunahme der Druckerpressen bezeichnet; nur allein im Jahre 1831 entstand hierin sogar einRückschritt. Ueberhaupt wuchs in diesen achtzehn Jahren die Zahl der Druckereien in dem Verhält-nisse wie drei zu fünf; noch schneller wuchs die Zahl der Pressen, nämlich in dem Verhältnisse3 zu öjj. Das Letztere ist ein erfreulicher Beweis, dafs die Druckereien sich nicht blos vermehrten,sondern auch verbesserten. Die Zunahme traf alle Provinzen. Insbesondere hatte Druckerpressen
die Provinz
im Jahre 1819
im Jahre 1837
also Zuwachs
Preufsen .
.... 43
69
26
Posen . . .
.... 11
23
12
Brandenburg
.... 106
224
118
Pommern
.... 17
31
14
Schlesien
.... 73
123
50
Sachsen .
.... 94
151
60
Westfalen
. . . . 45
SO
35
Rheinprovinz
.... 127
236
109
im g:
uzen Staate 516 .
940
424
Den schnellsten Zuwachs hatten hiernach die beiden entgegengesetzten Zustände. Die Zahl der Pres-sen hat sich mehr als verdoppelt, sowohl in der Provinz Brandenburg als in der Provinz Posen. ZuEnde des Jahres 1819 hatte jene schon auf 12392, diese erst auf 80361 Einwohner eine Drucker-presse: dort erleichterte der bereits bestehende literarische Verkehr die fernere Vermehrung der Pres-sen; hier wurde sie durch das Bedürfnifs der wachsenden Bildung gefordert. Sb wiederholt sichauch hier die Bemerkung, dafs in staatswirthschaftlichen und polizeilichen Verhältnissen ganz entge-gengesetzte Ursachen nicht selten die gleichen Folgen hervorbringen. Der Buchbinder ist bereits obenSeite 134 u. ff. in einer anderen Verbindung gedacht worden.
Wenn es schon sehr mifslich ist," auf den Grund von Tabellen, welche von drei zu drei Jahrennach einem für den ganzen preufsischen Staat gültigen Formulare aufgenommen werden, die Zahl der-jenigen zu schätzen, welche sich von Handwerken oder vom Handel und mit demselben in "Verbin-dung stehenden Verkehr ernähren: so hat es bis jetzt ganz unausführbar geschienen, zuverlässigeNachrichten von der Zahl der Landwirthe nach ihren verschiedenen Abtheilungen auf gleiche Weisezu erlangen. Der Grund davon liegt in der grofsen Verschiedenheit der Verhältnisse, worunter Land-wirthschaft in den verschiedenen Theilen des Staats betrieben wird. Landgüter von fünftausend Mor-gen sind an dem einen Ende des Staats nicht so viel werth, als Landgüter von fünfhundert Morgenam andern; und Familien, deren ganzes Gruudeigenthum in fünf Morgen besteht, genielsen nicht sel-ten einer gröfseren Wohlhabenheit und Annehmlichkeit des Lebens, als andere, deren "Wirthschaftsich über hundert Morgen erstreckt. Hierzu kommen die mannigfaltigen Verhältnisse, welche beigrofsen und kleinen Gütern die Fähigkeit beschränken, über deren Benutzung zu verfügen. Versu-che, welche vor dreifsig Jahren bei sehr viel einfacheren Verhältnissen des preufsischen Staats ange-stellt wurden, um durch periodisch aufzunehmende Tabellen zu einer Uebersicht dieses wichtigsten
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