176
den Provinzen
überhaupt
also auf 100000 Einwohnerdurchschnittlich
Preufsen.
621
29
Posen .
806
69
Brandenburg . . . . ..
1941
112
Pommern.
1106
112
Schlesien.
4150
155
Sachsen .
2050
131
Westfalen . . . . .
2573
194
Rheinprovinz .....
2503
101
im ganzen Staate
15753
112
Schon aus diesen Zahlen ergiebt sich, dafs es keinesweges ein von persönlichen Rücksichten unab-hängiges Bedürfnifs ist, welches die Anzahl dieser umherziehenden Krämer bedingt; in der ProvinzBrandenburg ist dieselbe verhältnifsmäfsig viermal gröfser als in der Provinz Preufsen, obwohl esdort bei der grofsen Anzahl ansehnlicher Mittelstädte sehr viel leichter ist, sich ohne die Vermittelungsolcher Krämer zu behelfen. In den einzelnen Regierungs-Bezirken wird diefs noch viel auffallen-der. Der Regierungs-Bezirk Gumbinnen, welcher sehr wenig und in beträchtlicher Entfernung voneinander liegende Städte enthält, hatte auf seiner Fläche von 298 Quadrat-Meilen überhaupt nur vierherumziehende Krämer; der Regierungs-Bezirk Düsseldorf mit so vielen ansehnlichen Städten hattedagegen auf einem Drittheil dieser Fläche, nämlich 98 Quadrat-Meilen, deren 1100. Der Regierungs-Bezirk Köslin, der noch immer mindest dicht bevölkerte des preufsischen Staats, hatte auf einer Flä-che von beinahe 259 Quadrat-Meilen nur 75 herumziehende Krämer, während der unmittelbar an-gränzende, bei weitem wohlhabendere und dichter bevölkerte Regierungs-Bezirk Stettin auf fast 237Quadrat-Meilen deren beinahe zwölfmal mehr, nämlich 883 enthielt.
Ein durch örtliche Verhältnisse besonders bedingtes, oft sehr bedeutendes Geschäft bilden diedrei verschiedenen Gattungen des Handels, welche sich mit Wein, Getreide und Holz beschäftigen.Nach den vorliegenden Tabellen enthielten am Ende des Jahres 1837
Provinzen
W cinhandlungen
Getrcidehandlungen
Holzhnndlungi
Preufsen .
. . . 77
307
235
Posen . . .
. . . 148
254
162
Brandenburg
. . . 116
158
454
Pommern . .
. . . 57
110
153
Schlesien . .
. . . 187
1052
1479
Sachsen
. . . 123
519
787
Westfalen
. . . 57
290
132
Ilheinprovinz
. . . 384
519
298
im ganzen
Staate 1149
3209
3700
Die Rheinprovinz hat hiernach allein ein Drittheil sämmtlicher Weinhandlungen, welches sich iu-defs hinlänglich aus der beträchtlichen Weinerzeugung dieser Provinz erklärt; der bei weitem gröfste
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