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nach in zwei neben einander stehenden Kolumnen die Zahl der Druckereianstalten und die Anzahlder dabei beschäftigten Arbeiter angeben. Es ergiebt sich aber aus der Durchsicht der Specialien,dafs unter die letzteren die Eigner der Anstalt seihst nicht mit aufgenommen worden sind, obwohlsie fast in allen Anstalten, und namentlich in den sehr vielen kleinen, selbst mit arbeiten. In dernachstehenden Uebersicht ist daher für jede Anstalt ein Meister gerechnet, und dieser der Anzahl derdabei beschäftigten Personen zugezählt worden. Demnach befanden sich zu Ende des Jahres 1837Kattun- und Zeugdruckereien
Anstalten und folglich Meister
Gehiilfen
überhaupt
Berlin ..
1064
1085
Eilenburg.
. 3
773
776
Breslau.
.15
690
705
Elberfeld mit Barmen . . .
...... 17
262
279
Köln mit Deuz.
.13
111
124
also in diesen fünf Städten zusammengenommen 69 2900 2969
aufserdem im preufsischen Staate. 902 1302 2204
Es ergiebt sich hieraus, wie sehr verschieden der Umfang sein müsse, worin dieses Geschäft betrie-ben wird. In den namentlich aufgeführten fünf Städten kamen durchschnittlich auf eine Druckerei-anstalt beinahe 42 Geholfen; und in Eilenburg insbesondere beschäftigten 3 Anstalten zusammenge-nommen sogar 773 Gehiilfen. In allen übrigen Kattun- und Zeugdruckereien des preufsischen Staats,aufser den vorbenannten fünf Städten, kamen dagegen auf zwei Anstalten noch nicht ganz dreiGehiilfen. In der That bleibt es merkwürdig genug, dafs so viele kleine Anstalten sich fortwährendnoch neben so grofsen in einem Gewerbe erhalten, wobei die letzteren mit dem entschiedenen Vor-theile arbeiten, welchen der Walzcndruck über den Druck mit ebenen Formen hat. In dem ge-sannnten Gewerbe der Weberei mit allen zubehörigen Hülfsarbeiten liifst sich sehr bestimmt nacli-weisen, dafs die Fortschritte in Bildung und Wohlstand überall auf einen sehr ins Grofse gehendenBetrieb hinleiten: indessen bestellt neben demselben fortwährend ein Betrieb im Kleinen, der zumTheil bis zum Arbeiten für den blofsen eigenen Bedarf herabsinkt. Etwas davon wird sich als Ne-benbeschäftigung, besonders des weiblichen Geschlechts, in allen Ständen wohl stets erhalten: aberfür die grofse Masse der Bedürfnisse, welche die Weberei zu befriedigen hat, werden in dem Maafscmehr, zum Theil höchst sinnreich erfundene Maschinen an die Stelle der Handarbeit treten, und denMenschen von geisttödtenden Beschäftigungen erlösen, worin die Bevölkerung dichter, gebildeter undwohlhabender wird.
Von dem Handelsgewerbe im preufsischen Staate geben die zu Ende des Jahres 1837 aufge-
nommenen Tabellen nachstehende Uebersicht. Es waren damals vorhanden
Handlungen, welche hauptsächlich mit Gelde, umlaufenden Papieren und Wechseln Ge-schäfte trieben.. 368
Grofshändler, welche eigene oder Kommissionsgeschäfte mit Waaren ohne offene Lä-den trieben. 3558
zu übertragen 3926