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Zeugnisse derselben die letzte Vollendung erhalten. Dahin gehören zunächst die Tuchschccrer undTuchberciter, deren der preufsisclie Staat am Ende des Jahres 1837 überhaupt
Meister.1364
Gehülfen.2116
zusammen 3480
enthielt. Ihre Anzahl in den einzelnen Landestheilen berechtigt keinesweges zu Schlüssen auf denUmfang der daselbst betriebenen Tuchmacherei. Die grofsen Tuchfabriken bedienen sich der Scheer-maschinen, und halten diese, so wie die Pressen und andere Werkzeuge zur Apretur ihrer Gewebeselbst; das Scheeren und Apretiren der Tücher erscheint daher hier nicht als ein abgesondertes Ge-werbe. Häufig kaufen auch ansehnliche Tuchhandlungen rohe Tücher in beträchtlicher Entfernung auf,und lassen sie unter ihrer Aufsicht färben, scheeren und pressen.
Uebcr die Bleichen für leinene und baumwollene Waaren, so wie auch über die Anstalten, wo-durch die rohe Seide entfärbt wird, geben die Gewerbetabellen zur Zeit noch keine Auskunft: dietabellarische Form der Aufnahmen scheint überhaupt kaum geeignet, eine klare Darstellung von demUmfange zu geben, worin diese Gewerbe betrieben werden. Auch die Färberei zerfällt in so viele sehrwesentlich verschiedene Abtheilungen, dafs eine tabellarische Uebersicht der damit beschäftigten Per-sonen nur sehr wenig zu einer klaren Darstellung des Umfanges und der Richtung, worin dieses Ge-werbe betrieben wird, beitragen kann. Es wird daher hier nur im Allgemeinen vermerkt, dafs derpreufsisclie Staat zu Ende des Jahres 1837 hatte
den Provinzen
Färber-Meister
Gehülfen
überhaupt
Preufsen . . .
. . . 418
430
848
Posen.
. . . 195
123
318
Brandenburg .
. . . 452
455
907
Pommern . . .
... 192 -
1S4
376
Schlesien . . .
. . . 442
303
745
Sachsen ....
. . . 437
388
825
Westfalen . .
. . . 549
390
939
Rheinprovinz . .
. . . 702
1579
2281
im ganzen
Staate 3387
3852
7239
Der Färber und seine kunstmäfsig angelernten Gehülfen beschäftigen sich in einigennaafsen bedeu-tenden Anstalten nur mit der Anordnung und Aufsicht; die Handarbeit wird durch gemeine Tage-löhner verrichtet, deren Anzahl nach dem Bedürfnisse wechseln kann. Es ist daher aus der Anzahldes hier angegebenen Personals durchaus kein Scldufs auf den Umfang des Gewerbebetriebes zu ma-chen. Viele Wolle färben auch die Tuchmacher selbst; und wo der Landmann seine Kleidung selbstweht, wird auch in den Wirtschaften Vieles gefärbt.
Die Kattun- und Zeugdruckerei kann nur durch den Betrieb im Grofsen zu der Vollkommenheitgedeihen, wodurch es möglich wird, mit dem Auslande an Schönheit und Wohlfeilheit der Erzeugnissezu wetteifern. Es scheint, dafs Berlin, und nächstdem Breslau und Eilenburg, im preufsischen Staatezur Zeit noch am mehrsten hierin leisten. Die Gewerbetabelle soll den Ueberschriften der Rubriken
nach