man gegen Feuersgefahr, für die Sicherheit des Eigen-thums und der Personen in Städten und Dörfern nächt-liche Wachen hält, aus gleichem Grunde kann manja auch die Fluren bewachen lassen; ja es ist eben sonothwendig, dieses vom Haus entfernte Eigenthum Tagund Nacht unter Aufsicht zu setzen, damit kein Frevelverübt, und dem Eigenthümer kein Schaden verursachtwerde. Kann der Bewohner ruhig schlafen, unbekümmertseinen Geschäften nachgehen, wenn er nicht für Geldund Arbeit, die der Erde anvertraut find, gegen Bos-heit und Muthwillr gesichert ist?
Diese Flurschützen, — eine so nothwendige undwohlthätige Anstalt — werden dann von selbst als Be-schützer auch wahre Beförderer der Kultur: aber auchsie können, ohne den Gemeinden eine neue Last aufzu-bürden, ihren Unterhalt finden. Die Gemeinden hat-ten bisher mehrere sogenannte Hirten, Hüther, als:Großhirten für die Kühweide; Klenhirtrn für Schafeund Schweine, oft noch einige Pferdehirten, Ochsen-hirten, Gansehirten rc.; durch die allgemeine Kulturwerden sie überflüssig; sie empfiengen ihr Daseyn mitder Weidenschaft, und hören mit dieser auf; die Ko-sten für ihre Unterhaltung können daher nicht besserals auf Flurschützen verwendet werden, zu welchen mmsie sehr wohl umschaffen könnte.
§. Zb.
Hiermit wären nun bey diesen Gegenständen allebarbarische Formen des finstern Mittelalters vertilgt,
alle