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Dann wird es zwar nicht vernichtet, aber es ruht, undvon der Handschrift geht bloss ein Exemplar an den König.
Auf diese Weise glaube ich durch eine doppelte Censurden häufigen Censurhlagen abgeholfen zu haben.
Aber ist es nicht unbescheiden dem Könige eineCensur zuzumuthen für Alles, was als Handschriftgedruckt wird?
Ich war im Jahr 1816 in Carlshad, und ich sprach ein-mal mit dem Obersten von Thiele, der damals Adjudantbeim Könige war, und der, nebst dem Kabinetsrath Alb rechtjeden Morgen um 9 Uhr beim Könige war, um die Kabinets-befehle auszufertigen.
Diese sagten mir damals, dass täglich ungefähr 30 Schrei-ben an den König einliefen, wovon 25 so vergeblich wären,dass sie gar nicht sollten beantwortet werden. Der eine hateine Pension zu gut, der Andere hat Wartegeld zu gut, derDritte hat eine abschlägige Antwort vom Minister, und gehtdann noch zum Könige.
Aber der König beantwortet Alle.
Zwar beantwortet er sie nur 1 £ bis 2 Zeilen, aber erliest sie alle, indem er seinen Namen unter-zeichnet.
Hohenzollern altes Geschlecht! Der gegen-wärtigen Freiheit Erhalter! Der Zukünftigen ein-zige Hoffnung.
Worte meines Freundes Müller in Eisei in der Graf-schaft Mark, der 1808 zu den Vätern heim ging, nachdemAlles schien verloren zu sein.
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