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Wenn nun die 35 Mill. Livres, auf die Heinrich denSteuerertrag von Frankreich festsetzte in dem Verhältnissvon 17zu21 gestanden hätte, so wären sie ungefähr 43 Mil-lionen. Denn das Frankreich zu Heinrich IV. Zeit warungefähr | vom gegenwärtigen Frankreich.
Heinrich hatte einen Finanzminister, wie es wenigegibt. Nur grosse Ideen beschäftigten den Herzog von Sülly.
Zuerst wollte er die Finanzen ordnen, dann die Gehalteherabsetzen. Er wollte es so machen, wie z. B. der König,als er die Gemeindeordnung frei gab. Alles, was dieGehalte betraf, sollte öffentlich sein.
Da wurde Heinrich durch Ravaillack ermordet.
Heinrich hatte gesagt: Er hoffe es noch zu
erleben, dass jeder Bauer Sonntags ein Huhnhabe.
Sollte diess aber der Fall sein, so ist es nüthig, dassdie Empfänger, Oberempfänger und die Generalempfängernur die Gehalte haben, die sie zu Heinrich IV. Zeitenhatten.
Sie müssten auch zu 8 Sgr. ohne den Wein zu Mittagspeissen und zu 14 Sgr. mit dem Wein. Das macht jährlich170 Thaler.
Als Sülly die Nachricht erhielt, dass Heinrich er-mordet sei, so sagte er, als man in ihn drang, zu ihm zugehen: Wollt ihr mich denn auch ermorden?
Man hat immer nicht gewusst, warum die Grossen sogleichgültig bei dem Morde von Heinrich IV. waren.
Sie fürchteten die grossen Gehälter zu verlieren, dennHeinrich und Sülly kannten die Finanzen des Landes.
Heinrich bezahlte von 35 Mill. Livres Büdget 330Mill. Livres Staatsschuld und hinterliess noch 40 Mill.Livres Staatsschatz.