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land herrührenden Entschädigungsansprüche einen günstigen Erfolg, wogegen dasvon der britischen Eifersucht ausgesprochene Verbot des amerikanischen Handelsnach den englischen Colonien (1826) Anlaß zu neuer Erbitterung gab. Als dieZeit der Präsidentenwahl heranrückte, begann der Kampf mit gegenseitigenAnfeindungen. Jackson und Adams waren die Hauptbewerber, aber auch C. hatteeine nicht unbedeutende Partei gewonnen, die der Hand des erfahrenen Mannesdas Ruder des Staats zu übergeben wünschte. Als Jackson, vorzüglich durch dieStimmen der südlichen Staaten, gesiegt hatte, verlor C., sein entschiedener Gegner,seine Stelle, die Van Buren erhielt. Bei einem Gastmahle, das im März 1829seine Freunde in Washington ihm zu Ehren gaben, erklärte er, daß er sich der Wahldes neuen Präsidenten widersetzt habe, weil er demselben die erfoderlichen Eigen-schaften für die erste Magistratur des Landes nicht zutraue, und weil die Erhebungdes Generals nur die Frucht des Dankes für dessen militairische Dienste sei, wobeier auf den Umstand aufmerksam machte, daß in den neun unabhängigen Staa-ten Amerikas acht Heerführer an die Spitze der Verwaltung gelangt wären. Doch,setzte er hinzu, die Entscheidung des amerikanischen Volkes habe sein Verhältnißzu dem General verändert, und obgleich sein ehrgeiziger Gegner während desWahlkampfes sich ungerechte Beschuldigungen gegen ihn erlaubt habe, so sei esdoch die Pflicht eines Patrioten, den Präsidenten mit der seinem Range gebüh-renden Achtung zu behandeln; sein Vertrauen sei zwar erschüttert, aber er werdesich stets unerschütterlich in seinen Grundsätzen und bereit zeigen, die Sache der Freiheitzu verfechten. C., seit seiner Dienstentlassung Mitglied des Senats für Kentucky, tratmit Webster an die Spitze der Opposition und erhob besonders bei Gelegenheitder wiederangeknüpften Unterhandlung mit Großbritannien wegen des Handelsnach den englischen Colonien, seine nicht ganz unbefangene Stimme gegen dieRegierung, welche die von dem britischen Cabinet angebotenen Bedingungen, dievon der frühern Verwaltung waren abgelehnt worden, anzunehmen sich geneigtzeigte. Bei der bevorstehenden Präsidentenwahl scheint C. eine kräftige Unter-stützung erwarten zu dürfen. Die öffentliche Meinung spricht immer lauter gegendie unmittelbare Wiedererwählung des Präsidenten, und selbst Jackson, der die ge-gen ihn ausgesprochenen Besorgnisse rühmlich zu widerlegen wußte, hat denWunsch erklart, daß die Amtsdauer der obersten Staatsbeamten gesetzlich aufvier Jahre beschränkt werden möge. Die besonnenen Freunde des Vaterlandeserinnern sich bei der bevorstehenden Ausübung des großen Volksrechts an die ern-sten Worte des Kanzlers Kent („Commentaries on umerican luve", Newyork.1820), der lange vor den letzten Wahlkämpfen warnend auf die Gefahren deu-tete, die aus zwiespältigen, durch Parteiungen geleiteten Wahlen für den Bestandder Union hervorgehen könnten. Dieser Punkt) sagte er, sei der Prüfstein der Vor-züglichkcit der amerikanischen Verfassung, und wenn nach 50 Jahren bei der Wahldes Präsidenten Umsicht, Mäßigung und Redlichkeit den Vorsitz führten, werde derNationalcharakter sich würdig bewähren, und die republikanische Verfassung sich dieAchtung des aufgeklärtesten Theiles der Menschheit sichern.
Clercq (Willem de), hollandischer Improvisator. Dieser merkwürdigeHolländer ist im Jahre 1793 zu Amsterdam geboren und in sehr glücklichen Fa-milienverhältnissen, zunächst für den Handelsstand, erzogen worden, wie er dennauch bis jetzt noch an der Spitze des wichtigen Handlungshauses S. und P. deClercq steht und durch eine 1822 verfaßte Schrift über den Getreidehandel seinetiefen Einsichten und Kenntnisse in seinem eigentlichen Fache beurkundet hat.Kaum 30 Jahre alt, war er auch schon Mitglied des Schulausschusses in Am-sterdam und des Kirchenvorstandes der Mennonitengemeinde, zu der seine Fa-milie sich bekennt. Obschon nicht eigentlicher Literator, hat er doch seinenGeist mit den reichsten Schätzen der altern und neuern Sprachkunde, der Ge?