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Erster Band (1832) A bis E
Entstehung
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Bachmann

1831) liefert interessante Nachrichten über den neuesten Zustand mehrer Süd-seeinseln und Stewart laßt es sich besonders angelegen sein, die Missionare ge-gen die ihnen gemachten Vorwürfe zu verthcidigen. Zur Kunde der Gesellschchs-inseln und über die Einführung und Fortschritte des Cbristenthums auf den Süd-feeinseln liefert der Missionar W. Ellis (s. d.) in seinen?olMeswn rezear.ckes" (London 1829) die schatzbarsten Nachrichten. (8)

Ochmann (Karl Friedrich), Professor der Philosophie zu Jena, geb. zuAltenburg den 24. Jun. 1785. Das Gymnasium seiner Vaterstadt verließ erOstern 1803, um die Universität Jena zu besuchen, wo er erst Theologie und nach-her Philosophie studirte, in welcher er Hegel's, Krause's, Schelver's und Ast's Vor-lesungen hörte. Er war drei Jahre lang Mitglied der lateinischen Gesellschaft unterEichstadt. Nachdem er 1806 die philosophische Doctorwürde erlangt hatte, ginger im Frühjahr 1807 nach Dresden, um durch die Benutzung der dortigen literari-schen Schatze sich auf die akademische Laufbahn vorzubereiten. Im Herbste 1808reiste er nach Heidelberg in der Absicht, daselbst als Privatdocent aufzutreten; da craber bald darauf von Krankheit befallen wurde, so ergriff er die Gelegenheit,eine Hauslehrerstelle in der Schweiz bei Herrn von Wattenwyl in Belp bei Bernanzunehmen. Hier blieb er bis zum Sommer 1810, wo er nach Jena zurück-kehrte und im Herbst desselben Jahres als Privatdocent in der Philosophie auf-trat. 1812 erhielt er eine außerordentliche und 1813 die ordentliche Professur derMoral und Politik in der philosophischen Facultat. Mehre Jahre nachher besuchteer noch die naturwissenschaftlichen Vorlesungen seiner Collegen, um die grvMLücken seiner Studien in diesem Gebiete des Wissens wenigstens zum Theil auszu-füllen. Dadurch wurde besonders seine Liebe zur Mineralogie geweckt, und durchöftere Besuchung des großherzogl. mineralogischen sowie durch Benutzung einesnicht unbedeutenden Privatcabinets bis jetzt unterhalten. Seine Übersicht neuerLeistungen im Gebiete der Mineralogie, die er imHermes" (Jahrg. 1824 fg.)gab, legt ein günstiges Zeugniß für gründliche Prüfung ab, welche er auch diesemZweige des Wissens widmete. Auch wurde er nach einiger Zeit zum Prodirectorder großherzogl. mineralogischen Gesellschaft, und 1831, da der Bergrath Lenzseines hohen Alters wegen die Geschäfte eines Directors nicht mehr zu führen ver-mochte, zum stellvertretenden Prodirector ernannt. Vom Herzog von Altenburgerhielt er den Charakter eines Hofcaths. Unter feinen Schriften sind die bedeuten-demÜber Philosophie und ihre Geschichte, drei akademische Vorlesungen" (Jena1811 u. 1820);Über die Philosophie meiner Zeit, zur Vermittelung" (Jena1816);Über die Hoffnung einer Vereinigung zwischen Physik und Psychologie",eine von der Gesellschaft der Künste und Wissenschaften in Utrecht gekrönte Preis-schrift (Utrecht 1821);System der Logik" (Leipzig 1828). Diefes letzte Werk,von welchem 1831 eine russische Übersetzung erschien, die gründlichste Dar-stellung dieser philosophischen Disciplin, ist mit verdienter Anerkennung auf-genommen worden, und zunächst für Diejenigen bestimmt, die sich durch eig-nes Studium mit der wissenschaftlichen Grundlage philosophischer Forschung be-kannt machen wollen. B. zeigt sich als einen ebenso gelehrten und wahrheit-liebenden als scharfsinnig prüfenden Denker, und er hat viele seither angenom-mene Behauptungen und Bestimmungen so treffend berichtigt, daß sein Weckeine Bereicherung der Wissenschaft ist.

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