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für ihren Frieden und ihre Sicherheit zu betrachten. Bei den Vorbereitungen zuder Präsidentenwahl am Ende des Jahres 1824 konnte auch C. als Mitbewerberauftreten, da er jedoch nicht die Hoffnung hatte, in den einzelnen Staaten eineüberwiegende Unterstützung zu erhalten, sondern die Stimmen zwischen dem Gene-ral Jackson (s.d.), Adams und Crawfurd sich theilten, so begünstigte er sei-nen Gönner Adams durch das ganze Gewicht seines Einflusses, als nach denBestimmungen der Verfassung dem Hause der Repräsentanten das Wahlrechtzufiel, weil keinem der übrigen Bewerber bei den Abstimmungen in den Staatendie absolute Mehrheit zu Theil geworden war. Hatte C. das Ziel seines Ehrgeizesauch nicht erreicht, so erstieg er doch eine Stufe, die ihm den Weg dazu offnenkonnte, als Adams ihm (1825) das Amt eines Staatssecretairs übertrug, wieman sagte, der Lohn seiner nützlichen Dienste bei der Präsidentenwahl. In die-sem umfassenden amtlichen Wirkungskreise nahmen die Aeitverhältnisse sein Ge-schäftstalent vielfach in Anspruch. Das Staatssecrctariat für die auswärtigenVerhältnisse ist ein um so schwierigeres Amt, da seit der Einrichtung des neuenStaats das Ministerium des Innern damit verbunden war, weil die Gründer derUnion und der Constitution das schnelle Wachsthum des Staates und die damitnothwendig verknüpfte Vermehrung der Geschäfte nicht voraussahen, daherauch schon seit 1826 der Antrag gemacht worden ist, die Verantwortlichkeit fürzwei der wichtigsten Verwaltungszweige zwischen zwei Staatsbeamten zu theilen.C. zeigte sich indeß den umfassenden Arbeiten und der anstrengenden Thätigkeit,die sein Amt foderte, vollkommen gewachsen. Die Verwaltung des Innern wardauch durch die Opposition schwierig, welche die politischen Gegner des Präsi-denten besonders in dem Senate erhoben, und die Leidenschaftlichkeit der An-griffe wurde vorzüglich bei den Verhandlungen über die Dauer der Präsident-schaft zuweilen so heftig, daß C. mit dem virginischen Repräsentanten JohnRandolph, der den Staatssekretäre in Beziehung auf die letzte Präsidentenwahlin einer öffentlichen Sitzung des Senats einen Falschspieler genannt hatte, imApril 1826 am Ufer des Potowmak einen unblutigen Zweikampf ausfocht. Eineder wichtigsten und folgenreichsten Verwaltungsmaßregeln war der zur Beschützungder einheimischen Gewerbsamkeit endlich 1828 eingeführte Zolltarif, den C.schon 1824 im Hause der Repräsentanten wider kräftige Gegner zu vertheidigcngesucht hatte; aber obgleich besonders die Repräsentanten der südlichen Staatenden Grundsatz des Prohibitivsystems, auf welchen jene Maßregel gebaut war,fortdauernd mit Nachdruck und mit triftigen Gründen bekämpften, so siegte dochdie Partei des Präsidenten, der eben dadurch in den nördlichen Staaten, derenVortheil der neue Tarif beförderte, seinen Anhang vermehrte. Auf die Leitungder auswärtigen Angelegenheiten hatten besonders auch die Verhältnisse der neuensüdamerikanischen Staaten einen wichtigen Einfluß. Bald nach dem Antritteseines Amtes verwendete sich C. in Petersburg zu Gunsten der neuen Repu-bliken, und führte 1825 in seiner dem Gesandten Middleton gegebenen In-struction als entscheidenden Grund für die Anerkennung jener Staaten an,daß nicht ein einziges Bayonnet mehr für Spaniens Sache in Amerika käm-pfe, und die Hoffnung auf Spaltungen in den südamerikanischen Republi-ken eitel sei. Antwortete die russische Regierung auf diese Eröffnungen mis-weichend, so erklarte dagegen das spanische Cabinet auf die Verwendung desamerikanischen Gesandten Everett entscheidend, daß es seine Rechte auf die ab-gefallenen Colonien nie aufgeben werde. Schwieriger und verwickelter, aber imGanzen erfolglos waren C.'s Unterhandlungen mit Frankreich, Danemark, Nea-pel und Holland über die Entschädigungen für die Verluste, welche das Eigenthumuordamerikanischer Bürger während des Revolutionskrieges erlitten hatte; undseine Bemühungen hatten nur hinsichtlich der aus dem letzten Kriege mit Eng-