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Erster Band (1832) A bis E
Entstehung
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der Karlsbank; 1790 aber erhielt C. den Austrag, das Archiv für die indischen An-gelegenheiten zu Sevilla zu ordnen. Er brachte sieben Jahre damit zu und erhieltals Beweis der Zufriedenheit mir seinem Fleiß und Talent eine Secretairftelle beidem Rathe von Indien zu Madrid. Als Jovellanos durch den Einfluß der Obscu-ranten verbannt wurde, verlor auch C. seine Stelle und lebte von nun an zu Se-villa seinen frühern Arbeiten am Archiv, bis er sich zuletzt mit einer kleinen Pensionin den Ruhestand zurückzog und nun ganz den Wissenschaften weihte. Er gab1800 zu Madrid seinDiccicmario kistorico cke los inas illustres prot'essoreslas Kellas artes eu Lspana" in 6 Banden heraus. Darauf erschienen zwei fürdie Geschichte der Baukunst wichtige Werke, die Beschreibungen der Domkirchezu Sevilla (Descripcion artistica tle!a cateckral tle Sevilla", Sevilla 1894)und des Hospitals del Sang're (Descripcicm artistica <Iel kospital llel sangre tleSevilla", Valencia 1804), und seine Geschichte der Malerschule zu Sevilla (0artzsokre ei estilo ^ Fusto en la pintura cke la escuela sevillana", Cadiz 1806), dievon der Mitte des 15. Jahrhunderts anfangt und die Fortschritte und Erzeug-nisse dieser Schule schildert. Seinem treuen Freunde setzte er in denNemorisspara la vicka ckel 8r. v. (4as;>ar Nelckor cke llovellanos" (Madrid 1814) einDenkmal. In seinemDialo^o sobre ei arte cke la piutura" (Sevilla 1819) laßter Murillo und Mengs ihre Ansichten über den Unterricht in der Kunst entwickeln.Er beschloß seine Laufbahn mit der Herausgabe einer Geschichte der Baukunst inSpanien (l>loticia tle los arguitectos arguiteetura tle Vspana", 4 Bde., Ma-drid 1829, 4.), worin er eine von Llaguno y Amicola hinterlassene Handschrift,die mit den Jahren 1734 schloß, umgearbeitet, vervollständigt und ergänzt hat.Er starb in demselben Jahre, und hinterließ außer andern handschristlichen Werkeneine Geschichte der römischen Alterthümer in Spanien, die unter der Aufsicht derhistorischen Akademie auf königliche Kosten gedruckt wird.

Celles (A. C.Fiacre Visher, Graf de), ist aus einem der ältesten und an-gesehensten Hauser Brabants entsprossen und wurde zu Brüssel 1789 geboren.Er erhielt eine sorgfältige Erziehung, und den höhern wissenschaftlichen Unterrichtauf Universitäten Deutschlands und Italiens. Seine Jugend verfloß unter man-cherlei Zerstreuungen in dem Leben großer Städte. Obgleich C. mehr Werth dar-auf setzte, ein liebenswürdiger und feiner Weltmann zu heißen, und seine Richtungeine oberflächliche, belletristische war, so hatte er doch, als einer der MagnatenBelgiens zu wichtigen Stellen berufen, sich einigermaßen auf Rechtsgelehrsam-keit und Regierungskunst gelegt. Die vornehinen Verbindungen, in welche erwahrend der Kaiserzeit kam, namentlich das Verhalcniß zum General Gerard, wei-cher sein Schwager wruoe, verschafften ihm zu Paris Einfluß, und er hatte alsMitglied der ersten Deputation, welche die Provinz Brabant an den Kaiser Na-poleon gesandt, die Augen defsilden^auf sich gezogen. Gleich nachher warb erMitglied des Municipalcons.ils zu Brüssel, und einige Zeit später mir derOrgansia-tion des Hospitiums der Greise, des Zuchtdauses zu Vilvorde, der Vaccinationspropa-ganoa u,s. w. beauftragt, wooei.rThatigkeirund Kenntniß entwickelte. Darauf trater 1.806 als Auditor des Staatsrates und Requ tenmeister in des Kaisers unmittel-bare Dienste uno erhielt die Würde eines Prafecten der untern Loire. Er erwarb sichauf diesem schwierigen Posten Verdienste durch seine Bemühungen für Straßemund Brückenbau, für Herstellung von Kirchen in der verheerten Vendee, durchGründung des Lyceums, der Börse, des Bibliothekgebäudes, des Naturaliencadi-nets, des botanischen Gartens und der zahlreichen Quais zu Nantes. Zu Endedes Jahres 1810 war ihm die Stelle eines Präfecten der Zuydersee anvertraut,und in dieser setzte er sich Denkmale von einer ganz verschiedenen Natur. Wennwir die vielen Hindernisse auch in Rechnung bringen wollen, mit welchen er in ei-nem, französisches und belgisches Wesen hassenden, eroberten Lande voll starar