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^c--..^i^^^ singen, welche die Bande engerer Freundschaft umschlangen, und wozu auch derkürzlich verstorbene Prälat Schmidt gehörte, einem wissenschaftlichen Verein, derzunächst den Zweck hatte, das edle Feuer der Wißbegierde zu unterhalten. ZudemEnde bestanden die Beschäftigungen des Vereins nicht blos in Unterredungen überwissenschaftliche Gegenstände, sondern es wurden auch Aufsätze und Abhandlun-gen darin vorgelesen, die das eine oder andere Mitglied verfaßt hatte. Dieser schöneVerein, ähnlich dem, den einst die Stolberg, Voß, Miller, Hölty n. zu Göttin-gen während ihrer Universitätsjahre gebildet hatten, dauerte jedoch nicht viel län-ger als ein Jahr, wo mehre Theilnehmer daran ihre akademische Laufbahn vollen-det hatten. Bei dem Allen war die Welt und nicht die Schule, Handeln und nichtGrübeln, von frühester Jugend an C.'s Ziel. Darum strebte er in einen weitemRaum seines Wirkens hinaus. Eine Frucht seiner reichen Erfahrungen ist dasWerk: „Über die Militair-Ökonomie im Frieden und im Kriege, und ihr Wechsel-verhältniß zu den Operationen" (3 Bde., Petersburg 1822—23). Was C.'s Pri-vatcharakter betrifft, so haben alle seine Freunde Festigkeit und Treue in der Freund-schaft stets an ihm erkannt, und noch schwebt es in ihrer lebhaften Erinnerung,wie er als Generalintendant der russischen Armee die Napoleonische Zwingherrschaftmit dem verbundenen Deutschland bekämpfte und niederwarf, 1813 nach Gießenkam, seine alten Freunde aufsuchte und sich mit Herzlichkeit dem Ergüsse der gegen-seitigen Empfindungen hingab. Dieses Verffältniß ist durch alle Wandlungen desSchicksals, das in dem engen Cirkel seiner vertrautern Jugendgenossen gewaltet hat,unverändert dasselbe geblieben. (37)
Canitz (Freiherr von), preußischer Oberst, aus einem alten, in der Di-plomatie und Literatur Deutschlands mit Nuhm bekannten freiherrlichen, in ei-ner andern Linie auch gräflichen Geschlecht, ward 1787 zu Kassel geboren undempfing seine erste Bildung daselbst in dem vorzüglichen Carolinum. Seine Gei-stesgaben und Fortschritte waren so ausgezeichnet und glücklich, daß er die wissen-schaftlichen Studien weiter zu verfolgen gedrungen war und eine Zeitlang auf derUniversität zu Marburg die Rechte studirte. Dann trat er aber in kurhessffchenKriegsdienst, den er jedoch bald nachher, als durch die Ereignisse des Jahres1800 die hessischen Truppen ausgelöst waren, mit dem preußischen vertauschte.Im Feldzuge von 1807 zeichnete er sich zuerst in Schlesien und dann in Preußenbei mehren Gefechten aus, und erwarb den militairischen Verdienstorden. Er ge-hörte 1812 als Generalstabsofsizier dem preußischen Truppencorps an, welchemdas schwere Loos auferlegt war, verbündet mit den Franzosen an dem Zuge gegenRußland Theil zu nehmen und nach Kurland vorzurücken. Bei der entscheiden-den Umkehr der damaligen politischen Verhaltnisse durch die berühmte Conventiondes Generals von Uork war C. einer der eifrigsten und entschlossensten Theil-nehmer dieser neuen Richtung, und weil die preußischen Waffen doch fürerst nochunthätig bleiben mußten, so suchte und erhielt er die Erlaubniß, einstweilen einemrussischen Corps sich anzuschließen, und machte unter dem General von Tetten-born die kühnen und raschen Kriegszüge nach Berlin und Hamburg mit. , Amletztern Orte wirkte er thätig eingreifend bei der Organisi'rung der dortigen Bewaff-nungen, und mit Much und Einsicht zur Vertheidigung der Stadt und Umgegend,die mit schwachen Mitteln dem überlegenen Feinde lange streitig gemacht wurden.Während des Waffenstillstandes im Sommer 1813 kehrte er zur preußischen Armeenach Schlesien zurück, und im Generalstabe des Pork'schen Armeecorps angestellt,gewann er in allen Gefechten und Schlachten, an denen diese Kerntruppen in denFeldzügen 1813 — 15 Antheil hatten, die größte Auszeichnung. Er erwarbnebst andern Orden auch das eiserne Kreuz erster Classe. Nach dem zweiten pari-ser Frieden finden wir ihn als Major im Generalstabe zu Breslau angestellt. Vonhier wurde er aber bald nach Berlin versetzt, zum Adjutanten des Prinzen Wil-
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