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Erster Band (1832) A bis E
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Brongniart (Alexandre Adolphe)

eigentlichen Mineralogie erschienen:Iraite elementare de Mineralogie avecdes apz >lications aux arts" (Paris 1807);Introductiou a In Mineralogie"undVableau metlroditgie et cliaracteristic^ue des ^rincipales especes mi-nerales" (Paris 1824), wo ein chemisches, dem Stande der Wissenschast ge-mäßes System durchgeführt wird. Das Fach der Geognoste erfreute sich der aus-gezeichnetsten Leistungen, und vor Allem glänzt hier die speciellste geognostische Be-schreibung der Umgegend von Paris. Bis zu jener Zeit waren die jungem Ge-bilde der Erdrinde höchst vernachlässigt; was über der Kreide lag, zählte man zu denaufgeschwemmten Massen und beachtete es fast gar nicht; als nun Cuvier, beiAusarbeitung seines großen Werkes über die fossilen Thiere, dringend wünschte, diegeognostischen Beziehungen der Gebirgschichten über der Kreide zu ermitteln, dieihm vorzugsweise Knochen ausgestorbener Thiere geliefert hatten, so unterzog sichB. dieser Arbeit und zeigte, daß im Becken von Paris, oberhalb der Kreide, eine sehrmächtige Reihe von Gebirgschichten in mehrfachen Abtheilungen liege, deren jedeeinen eigentümlichen Charakter hinsichtlich der Gesteine und Petrefacte trage.Es wurde nun eine neue Formationsgruppe die tertiairen Gebilde ausgestellt,und die Gegend von Paris gab ein genau bestimmtes Maß, auf welches man dieanalogen Bildungen beziehen konnte, die sich bald an sehr vielen Punkten vorfan-den. Diese wichtige Arbeit erschien unter den gemeinschaftlichen Namen von Cu-vier und B.:Lssai Sur la geograplne mineralogiczue des environs de l?aris",mit einer schönen geognostischen Karte, zuerst in den Mnnales du Nuseum d'tiis-toire naturelle" (1808), dann als eignes Werk (Paris 1811), und wurde zu-gleich Cuvier's großem Werke8ur les ossemens fossiles" einverleibt. Obgleichin dem Laufe von 25 Jahren jene vielbesuchte Gegend mehrmals und mit Ge-nauigkeit untersucht wurde, so blieb doch der von B. festgestellte Befund unangefoch-ten, wiewol gegen die Theorie der Bildung andere Ansichten aufgestellt worden sind.Auf einer Reise durch Oberitalien bot sich B. eine große Reihe höchst werthvollcrgeognostischer Beobachtungen über den Bau der Apenninen und Alpen dar, dieVeranlassung gaben zu dem , Memoire Sur le gisement ou Position relative desoplnolitlies, eu;iliotides, zaspes etc., dans ^uelcsues parties des Apennins"(Zonales des mines", 1821) und dem , Memoire Zur les terrains calcaren-ira.j)j>eeimes au Vicentin", welches 1822 in den Mnuales des mines" und 1823als besondere Schrift erschien. Auf einer Reise nach Schweden richtete B. ein vor-zügliches Augenmerk auf die skandinavischen Felsblöcke, welche sich über die nord-deutsche Ebene verbreiten, und lieferte über diesen Gegenstand eine sehr interessanteAbhandlung in den Mnnales des scieuces naturelles" (1828). Jeder Ausflugin seinem Vaterlande gab einem so scharfen Beobachter Ausbeute, und vielfacheBelehrung gewähren die Abhandlungen über die Bildung der Süßwasserstraten(1810), über die Geognosi'e des Cotentin, imlournal des mines" (1823), undüber eine neuaufgefundene Gebirgsart die Arkose in den Mnnales dessciences naturelles" (1826). Die früher sehr vernachlässigten Beziehungen der Pe-trefacte zu bestimmten Formationen setzte B. in den Mnnales des mines" (1825)in Helles Licht, und lieferte, gemeinschaftlich mit Desmarest, ein wichtiges petrefacto-logisches Werk über die Trilobiten. In der systematischen Geognosi'e verfolgte B.stets einen doppelten Gesichtspunkt; er gruppirte die Gesteine, welche unsere Erd-rinde bilden, einestheils blos mineralogisch, ganz abgesehen von ihren Lagerungs-beziehungen, dann aber wieder blos in Hinsicht ihrer Lagerungsverhältnisse, oderin der Art, wie sie Formationen bilden. In der ersten Hinsicht erschien 1813 seinLssai d'une classikcation minera!ogi<gue des roclies melangees", der weiterausgeführt wurde in derClassification et caracteres mineralogigues des ro-cties liomogenes et tieterogenes" (Paris 1827). Eine vollkommene wissenschaft-liche Geognosi'e, nach den Formationen und Lagerungsverhaltnissen, liefert das