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Erster Band (1832) A bis E
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theilte, den Edclleuten, die in der Vendee kämpften, namentlich dem Vicontte deScepeaux, diesen Orden zu verleihen. Nachdem General Hoche .1/796 dieVendee beruhigt hatte, begab sich B. nach England, von wo er, als 1/799die Unruhen in den westlichen Departements aufs Neue ausbrachen, nachFrankreich zurückkehrte und in der Provinz Maine eine Abthcilung Chouans be-fehligte, an deren Spitze er am 16. Ott. die Stadt Maus im Departement derSarthe eroberte. Man macht ihm den Vorwurf, daß feine Truppen daselbst dieöffentlichen Cafsen geplündert, verwundete Soldaten ermordet, und die Acten indem Archive des Stadthaufes, unter andern auch eine kostbare Sammlung zurGeschichte von Mans seit 1481 in 60 Banden, verbrannt haben. In der Folgemußte er sich, wie einige andere Jnfurgentenchefs, der Republik unterwerfen, wasaber der Oberbefehlshaber, Georges Cadoudal, einen Abfall nannte. B. schienjetzt die Sache des Königs g'M; aufzugeben und ließ sich in Paris nieder. Erhatte sich damals mit dem Fraulein von Becdelievre, aus einer alten Familie derBretagne, vermahlt. Es gelang ihm, sich die Gunst des ersten Confuls zu erwer-ben. Als dieser der Gefahr der Höllenmaschine entgangen war, zeigte ihm B. an,daß Jakobiner die Urheber des Mordverfuchs waren. Dies machte ihn dem Polizei-minister Fouche verdachtig. Weil nun in der Folge der Verdacht gegen ihn zu-nahm, so ließ iyn Fouche' 1803 verhasten. Im Jul. 1805 gelang es B., aus derCitadelle zu Besancon nach Portugal zu entfliehen, wohin er auch seine Familiekommen ließ. Als der Herzog von Abrantes (Junot) Portugal besetzte, wußte ersich bei demselben zu rechtfertigen; er wurde, bei der Räumung des Landes, in dieLapitulation mit eingeschlossen und kehrte nach Frankreich zurück, wo Fouchenicht mehr Polizeiminister war. In Paris bewies er dem Kaiser so viel Er-gebenheit, daß dieser ihn zum Eoloneladjutanten bei der Armee von Neapel, undbald nachher zum Brigadegeneral ernannte. Als solcher zeichnete er sich in denFeldzügm 1813 und 1814 aus; namentlich in der Schlacht bei Dresden unddurch die Vertheidigung von Nogent, wo er, mit 1200 Mann eingeschlossen, denverbündeten Heeren Widerstand leistete. Napoleon erhob ihn zum Divisionsgeneral.Nach dem 30. Marz 1814 erklarte sich General B. für die hergestellte Dyna-stie, und am 30. Mai ertheilte ihm der König den Oberbefehl in der sechsten Mili-tairdivision zu Besannen. Als Napoleon von Elba am 1. Marz 1815 zu Can-nes in der Provence landete, erhielt B. von dem König den Befehl, sich mitdem Marschall Ney zu vereinigen. Hier war er Zeuge von dem Abfalle sammtli-cher Truppen, und gegenwartig bei dem Ausrufe des Marschalls, weshalb diesernachher zum Tode verurtheilt wurde. B. begab sich sofort nebst dem GeneralmajorClouet H nach Paris, um dem Könige Bericht zu erstatten. Dieser ließ Beideohne Anweisung, was sie thun sollten, und reiste ab, nachdem er den Befehl hinter-lassen, den General B., Clouet und mehre andere Offiziere zu verhaften. DieferBefehl konnte nicht vollzogen werden. Napoleon herrschte, und B., der in seinemDienstverhaltnisse blieb, erhielt vom Kaiser das Commando der'zweiten Divisionbei der Moselarmee des Generalis Gerard in Flandern. Aber am 14. Jun. legte Ge-neral B. sein Commando nieder und ging ins Ausland. Als Beweggrund zu die-sem Schritte führt Clouet Folgendes an: B. war ohne Befehle vom König.; diefeindlichen Heere bedrohten Frankreich; die 'Absichten der Verbündeten warenunbekannt; man sprach von der Möglichkeit einer Zerstückelung des Landes, voninnern Unruhen; er hielt es also für seine Pflicht, zur Vertheidigung des Vater-landes so lange bei der Armee zu bleiben, als dies sich mit seinem Eide gegen denKönig vereinigen lasse. „Man tragt mir", sagte B. zu Clouet, „das Com-

*) General Clouet bezeugt dies und das Folgende in einer, von ihm zur Recht-fertigung des General B. im I. 13ZZ herausgegebenen Broschüre.