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Erster Band (1832) A bis E
Entstehung
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217
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Belliard

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'' jener Hinsicht ist der Umstand bemerkenswerth, daß zu? Zeit der Köm'gswahlSchrift, worin viele namhafte Familien in Belgien, namentlich in Brüssel,Gent und Antwerpen, ihren Wunsch nach der Rückkehr des Prinzen von Oranienbezeugt hatten, dem Lord Ponfonby, damaligen britischen Gesandten in Brüssel,AU zugestellt worden war, damit er sie der Confcrenz in London Übergabe; was diesera^r nicht gethan, sondern im Gegentheil, wie ihm der General van der Smissen^ ^ ^ öffentlich Schuld gab, die Wahl auf den Prinzen Leopold hingelenkt haben soll. *)^ Auch ist es erwiesen, daß das französische Ministerium Lafsitte die AusschließungÄer, des Hauses Oranien von dem belgischen Throne auf keine Weise befördert, sondern

, im Gegentheil die Beihaltung dieser Dynastie in Belgien gewünscht hat. In die-M ^ str Hinsicht kann das von Potter in der,,'IAibrme" zu Paris an den König Leopoldgerichtete Schreiben als ein öffentliches Bekenntniß der republikanischen ParteiNZrangesehen werden. Potter nennt darin die belgische Revolution eine vorei-lige und misrathene; ja er gibt dem Könige nicht undeutlich zu verstehen, er^ ^ möchte sich so bald wie möglich jener Bürde entledigen, die ihm von Tage zu Tage^de unerträglicher werden. Unter so verworrenen und schwierigen Verhältnissen^ÄW^skii jst die edle, würdige Haltung des Königs, sein Heller, ruhiger Blick und der festeÄ!si>>,ch: Much, womit er nach und nach Licht und Ordnung in diese chaotische Masse zubringen sucht, mit hoher Achtung anzuerkennen. Nächst dem Heerwesen beschäf-tigen ihn vorzüglich drei Gegenstände: die einer Eommission übertragene Orga-nisation des gänzlich verwilderten Unterrichtswesens; die Anlegung einer Eisen-- bahn von Antwerpen nach Köln, um hier einen leichtern Weg für die belgische

Ach«- Aussuhr zu öffnen, und die freilich noch sehr entfernte Abschließung eines Han-WichMhitz delsvertrags mit Frankreich. Während so der König Leopold allein das GanzeWflAK zusammenhält, schwankt der Boden unter seinen Füßen, und vor den Thoren desKchWj Landes lauert der Krieg. luceclit per siippvsitos ciireri ckoloso.k> D ij» Belliard (Augustin Daniel, Graf), Generallieutenant, Pair und zuletzt

i.'ii üchchiiÄch- Gesandter in Brüssel, gleich ausgezeichnet als Feldherr und Diplomat, ward 1773Gr WllüzSiS zu Fontenay le Comte in der Vendee geboren und trat sehr jung in Militärdienste,nz kr UMm Er wurde bald darauf von Dumouriez im Nordheer als Stabsoffizier gebraucht,ze zu M Mt kämpfte bei Iemappes an der Seite des Herzogs von Orleans und wurde nach derM ki rchi» Schlacht bei Neerwinden Generaladjutant. Als Dumouriez die Sache des Con-Wzw vents verrathen und durch die Flucht sich gerettet hatte, wurde B. als GefangenerAch liwch h«' "ach Paris gebracht und seines Dienstes entlassen; bald nachher aber trat er alsM N uü U Freiwilliger wieder unter die Fahnen und erhielt seine Stelle als GeneraladjutantÄli da Ww wieder, ging 1796 mit Bonaparte nach Italien, focht tapfer bei Arcole und wardM, «ck auf dem Schlachtfelde Brigadegeneral. Nach der Einnahme von Civita-Vecchia' ^ ^ MD« ward er von Bonaparte als Bevollmächtigter nach Neapel geschickt, um Unterhand-lungen anzuknüpfen. Er begleitete seinen Feldherrn nach Ägypten, wo er sich in( der Schlacht bei Alexandria und bei den Pyramiden auszeichnete. In Oberägypten

überschritt er die Grenzen des alten Römerreichs und drang bis Abyssinien vor, stets^ KGköe uut den Mamlucken und Arabern kämpfend. In der Schlacht bei Heliopolis trug^ M ^ wesentlich zum Siege bei. Er griff darauf mit 1200 Mann eine türkische Heer-r W abtheilung in Damiette an, das er wiedereroberte. Während er in Oberägypten^ stand, gewährte er den wissenschaftlichen Arbeiten der französischen Gelehrten den

^ kräftigsten Schutz, und ohne seine Mitwirkung würden vielleicht die Alterthümer

von Denderah bis Philoe noch unbekannt sein. Als Befehlshaber in Kahira wardN Mich ^ ^ Türken und Engländern belagert und erlangte durch seine Klugheit und

^.zfftljchi^'!' *) Siehe das Schreiben des Ritters V...., Brüssel, den 12. März 1832, im^ //l-z'nx" vom 13. Marz. Die Behauptung des Ritters V. jedoch, daß Lord Pon-

fonby sine Schrift dem Regenten Surlet de Chokier übergeben habe, ist von diesem

für falsch erklärt worden.