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Aster
chischen und römischen Welt, wo die Einheit als Geist und Idee in ihre Sclbstheirzurückgeht, aber als Product ihrer Sclbstanschauung im Sein hervortritt; die Pe-riode der christlichen Welt, wo das Leben aus dem Äußern in das Innere, in denGeist zurückstrebt; und die Periode der kommenden Welt, wo sich das Äußere undInnere zu Einem freierschassenen Leben bildet. Das Willkürliche, das nach diesemSchema in der Construction der einzelnen Systeme eintreten muß, fehlt auch mA.'s Geschichte der Philosophie nicht. Spater widmete A. seine literarische Tä-tigkeit schon in Landshut vorzugsweise den Werken des Platon, die er von 18kgan herauszugeben begonnen hat. Seine Einleitung in das Studium der platoni-schen Philosophie: „Platon's Leben und Schriften" (Leipzig 1816), gehört zuden vorzüglichsten Erörterungen über diesen Gegenstand.
After (Ernst Ludwig), Generallieutenant und Inspecteur der preußischendritten Ingenieurinspection, Eommandant von Koblenz und Ehrenbreitstein, ge-boren im Nov. 1778 zu Dresden, wo sein Vater Generalmajor und Com-mandern: des sachsischen Jngenieurcorps war. Seine Erziehung erhielt er imväterlichen Hause, trat 1794 in das sächsische Jngenieurcorps, ward 1800 Of-fizier und machte den Feldzug von 1806 gegen Frankreich und in diesem dieSchlacht bei Jena mit. Er wurde 1809 als Capitain in den Generalstab ver-setzt. Gegen Ende des Jahres 1810 erhielt A den Auftrag, Napoleon einenEntwurf zur Befestigung von Torgau vorzulegen. Mit großer Umsicht und Of-fenheit beantwortete er die Einwürfe des großen Fcldherrn und zog dessen Auf-merksamkeit auf sich. Der Entwurf ward im Wesentlichen genehmigt. A. rückte1811 zum Major im Generalstabe auf und wohnte im folgenden Jahre dem Feld-zuge gegen Nußland bei. Der sächsische Heinrichsorden und das Kreuz der Ehren-legion wurden ihm für sein ausgezeichnetes Benehmen zu Theil. Er wurde 1813zum Oberstlieutenant und Chef des Gencralstabes der Festung Torgau ernannt.Als solcher nahm er, nach erfolg ler Wiederbesetzung dieser Festung durch die Franzosen,seine Entlassung aus dem sächsischen Dienst und trat als Oberstlieutenant in den russi-schen Generalstab. Im Feldzuge 1813 führte er mehre Unternehmungen mit einerKosakenabtheilung in der Oberlausitz aus, wohnte den Schlachten von Bautzen undLeipzig bei und wurde für sein tapferes Benehmen vom Kaiser von Rußland undKönig von Preußen durch Ordensverleihungen belohnt. Bei der Reorganisationder sächsischen Truppen ward er Oberquartiermeister und späterhin Chef des Gene-ralstabes beim dritten deutschen Armeecorps, und 1814 zum Obersten befördert.A. erhielt 1815 den erbetenen Abschied aus dem russischen Dienst und trat alsOberst in das preußische Ingenieurcorps, diente in dem Feldzuge in Frankreichals Chef des Generalstabes beim zweiten preußischen Armeecorps und war in denSchlachten bei Ligny und Belle-Älliance, sowie bei den Belagerungen der Grenz-festungen Maubeuge, Landrecy, Philippeville, Rocroy, Givet. Noch in demsel-ben Jahre ward er zum Generalmajor befördert und erhielt seine jetzige Bestim-mung. Hier eröffnete sich seiner Thätigkeit ein weites Feld, und er fand vielfacheGelegenheit, seine in früher Jugend gesammelten großen Kenntnisse in Anwendungzu bringen und mit seinem scharfen Verstände die ausgedehnten Befestigungsanla-gen in den seiner Aufsicht anvertrauten Festungen zu leiten. Es kann nicht ge-leugnet werden, daß die in neuerer Zeit vorgenommenen Verbesserungen in der Be-festigungskunst schon längst in der Idee vorbereitet waren, indem der größte Theilder deutschen und namentlich der preußischen Ingenieure den fortisi'catorischen Kir-chenvätern Frankreichs entsagt hatten, und A. war ganz der Mann, der die Fähig-keit und den Willen besaß, die neuen Ideen, welchen auch die preußische Regierunghuldigte und welche er schon längst sich angeeignet hatte, ins Leben zu rufen,indem er immer auf das Wesentliche aufmerksam machte. Die Befestigung vonKoblenz und Ehrenbreitstein ward unter seinen Augen angefangen und vollendet.