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Erster Band (1832) A bis E
Entstehung
Seite
122
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122 Asien

Du Halde, Amiot, Gerbillon, Fontana, Bouvet, Pereyra, Le Comte, Gaubil, Tie-fenthaler sind in den Jahrbüchern der Erdkunde und der Culturgeschichte Asiensunvergeßlich. Außer dem die Erde zu Fuß umreißenden Genelli-Carreri verdienen derRusse Morosko als Entdecker der Halbinsel Kamtschatka, der Schwede Kjöpingdurch seine Nachrichten über Sumatra und Java, Cornelius de Bruyn, Cassini undFeuille, Pierre de la Rocque, Frondat, Juan de Padilla, welcher 1710 die Pelew-inseln entdeckte, und mehre Andere ausgezeichnet zu werden. Im 18. Jahrhunderterwarben sich um Sibirien Messerschmied Tobbert, L'Jsle de la Croyöre, undChappe d'Auteroche, um China Mezzabarba und Viani, um Bengalen L'HuiUier,um die Nordostküste und die Kurilen Behring und Lassenius, um Japan Thunbergund Spangenberg, um Persien Hanway, um Kleinasien Marriti, um Indien Jves,große Verdienste. Dem Russen Nowosilzoss gebührt der Ruhm, die Ale-uten ent-deckt zu haben. Niebuhr und Forskal haben über Arabien, Deguignes über Chi-na, Gmelin, Pallas und Gamba über das russische Asien neue Ausschlüsse gegeben.Um Asiens Ostküstenlander nebst den Inseln hat sich der unglückliche WeltumseglerLa Peyrouse und Dobell, um Syrien Volney, um die wieder in Vergessenheit ge-rathenen Pelewinseln Capitain H. Wilson, sowie um Tibet Saunder und SamuelTurner, um die Bucharei Evcrsmann, von Meycndorss und Kaidaloss, um dieTürkei und Persien Olivier, um Korea, Saghalien und die ostasiatischen InselnRobert Broughton, Titsing und von Siebold, um die Steppcnlander des KaukasusBlankenagel, Marschall von Bieberstein, Graf Johann Potocki, Bergmann, Clarke,Rheineggs, Spaßky und Klaproth, um das Land der Birmanen Symes, HiramCox und Alexander, um Ceylon Percival und White, um Aufhellung der Ebenevon Troja Choiseul-Goufsier, Webb, Le Chevalier, Wittmann, William Franklin,Wood und Virlet, um die Sundainseln Tombe, Renouard de St.-Croix, umBengalen und Hinterindien Forrest, Anderson, Marsden, Heber, Burney, Ri-chardson, Pemberton, Bissachere, Rassles, Dandel, Philibert, White, Rey undCrawfurd, um Persien Morrier, Malcolm, Pottinger, Drouville, Kotzebue, Elphin-stone und Macdonald Kinneir, um Syrien und Arabien Seetzen, Burckhardt, Gris-sith, Buckingham, Kec Porter, Heidenstam, Beauchamp, Murawiess, Descoudray,Guys und Jouannin verdient gemacht. Der Brite Asley-Maude entdeckte am 14.Jul. 1816 acht neue Inseln im persischen Meerbusen. Basil Hall verbreitete überdie Lieu-Kieu-Jnseln, von denen man seit Heinrich Hamel's (der 1653 an der InselQuilpaart Schiffbruch litt) dürftigen Nachrichten nichts Bestimmtes wußte,1816 ein neues Licht. Der berühmte Alexander de Laborde, O. von Richter, Wil-liam Heude, Graf Forbin, Cfoma de Koros, Moorcroft, Rich, Berggren, Frazer,de Richemont und M. Leake bereicherten die Kenntniß von Westasien, wahrend derEnglander Hodgson die Quelle des Ganges entdeckte, was weder Webb (1808)noch selbst Frazer (1815)) gelungen war, Dundas-Cochrane, Hansteen und ErmanOstsibirien, und Timkowski China aufhellten. Zur Kunde Japans lieferten Golow-nin und Siebold, vorzüglich aber Meylan (in s.lapirn, voor^esteld in scüetse'nover de xecken en Fedruileen van ckat r)ll", Amsterdam 1832) schätzbare Beitrage.Eine Reihe lehrreicher Werke über Mittelasien China, die Mongolei, Tibet,Turkestan sind 1828 aus der Feder des griechischen Mönchs Hyacinth in rus-sischer Sprache erschienen. Unter andern lieferte er auch eine ausführliche Beschrei-bung Pekings, welcher ein Plan der großen Hauptstadt des großen Centralreichsder Erde, wie der Chinese sein Land nennt, beigefügt ist. Außer Fontanier, dessenWerk über die asiatische Türkei (Vo^u^es eu Orient", Paris 1829) vielleichtallen künftigen Reisenden in diese Gegenden zu Grunde gelegt zu werden verdiente,haben in neuester Zeit der Brite G. Everest durch seine Gradmessung in Ostindien,Beechey durch seine Beobachtungen in Kamtschatka und längs der Behringsstraße.der russische Akademiker Kupsser, der mit Lenz den Elbrus (15,420 Fuß) erstiegen