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Erster Band (1832) A bis E
Entstehung
Seite
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Alava 49

Vorwürfen über Ruflands Art zu verhandeln, daß er die zu den Unterhand-lungen nöthige Vollmacht bereits nach A. geschickt habe. Da die Pforte jetztnicht langer ausweichen konnte, so gab sie ihren Commissarien die Weisung:sie möchten nur das Unvermeidliche zugestehen; den Gjaurs brauche man jadoch das Versprochene nicht zu halten, sobald die Zeit günstiger sei. Hierauf un-terzeichneten die türkischen Bevollmächtigten am 0. Ott. (25. Sept.) Abends dieihnen schon im August, in Form einer Zusatzconvention zum bukareschter Friedenvorgelegten, jetzt in acht Artikel zusammengefaßten Punkte. Der Kaiser von Ruß-land bestätigte diese akjermanerOonvention uckckitionnelle" am 26. (14. Oct.);der Großherr hatte ihr am 24. Ott. seine Ratification ertheilt. In der Hauptstadthatte es nämlich mehre unruhige Bewegungen gegeben, was den Entschluß derPforte beschleunigt haben mochte. Das Instrument der großherrlichen Bestätigungward in A. am 7. Nov. übergeben, und am 8. erfolgte die Auswechselung der Ra-tificationen. Am 29. Nov. wurde diese zu A. abgeschlossene Convention in St.-Pe-tersburg amtlich bekannt gemacht, alsein Ergänzungsact aller Artikel des buka-reschter Tractats, die von der Pforte seit 1812 nicht erfüllt worden, bestimmt, Ruß-lands Territorialbesi'tz an den Küsten des schwarzen Meeres zu sichern, und alle Pri-vilegien in Vollziehung zu bringen, deren sich die Moldau, die Walachei und Ser-bien unter dem schützenden Einflüsse des Petersburger Cabinets zu erfreuen ha»ben sollen". Rußland erhielt durch diesen von ihm zu A. erkämpften diploma-tischen Sieg: die freie Schifffahrt für seine Flagge auf dem schwarzen Meere undSicherheit gegen die Corsaren der Barbaresken; die Errichtung von Divans in derMoldau und Walachei; die Wiedererwählbarkeit der dortigen Hospodare nach ih'-rer siebenjährigen Regierungsverwaltung; die Herstellung der Privilegien Ser-biens, in welcher Provinz die türkischen Truppen blos die Festungen besetzt hal-tensollten; die Anerkennung der durch eine gemischte Commifsi'on zu liquidiren-den Privatfoderungen der russischen Unterthanen. Die am 2. Sept. 1817 beeschlossene Grenzbestimmung an der Donau ward von der Pforte anerkannt. Di-asiatischen Grenzen zwischen beiden Neichen sollten bleiben, wie sie jetzt bestehen.(Dieser Artikel war wol absichtlich sehr geschraubt abgefaßt, um der Pforte das-MMM W NmM, Gcständniß zu ersparen, daß die von Rußland in Asten befetzt gehaltenen türkischennchMz Festungen Nußland verbleiben sollten.) Da die Artikel der akjermaner ConventionMWtckuMäc durch den Friedenstractat von Adrianopel (s. d.) manche nähere Bestimmungund eine größere Ausdehnung erhalten haben, so geben wir den Inhalt derselben!v hl'er nicht vollständig an, sondern verweisen auf dasPolit. Journ.", 1826,

Dec., und auf dieAllgem. Zeitung", 1826, welche in Nr. 347 den Haupt-tractat und in den Beilagen zu Nr. 356 und 357 die beiden Zusatzacten wegenMoldau und Serbien, ebenfalls vom 6. Oct. (25. Sept.) 1826 datkrt, aus-'W ^ ^ führlich mittheilt. Eine unmittelbare Folge der Convention von A. war, daß der-- ^ ^ strM schon früher zum russischen Botschafter bei der Pforte bestimmte Marquis von Ri-: M Z. beaupierre in dieser Eigenschaft sich unverzüglich nach Konstantinopel begeben sollte,

. M> Dt ^ MjL um theils die Vollziehung jener Convention zu betreiben, theils und vorzüglich aber,st:, um an die Unterhandlungen sich anzuschließen, welche der britische Botschafter da-

.M aMM ^ selbst, in Folge der am 4. April 1826 in St.-Petersburg zwischen England undI in AM Rußland zu Stande gekommenen Übereinkunft in Betreff Griechenlands und seiner

' .ikAschtrtl!.Pacisication, bereits eingeleitet hatte. Herr von Ribeaupierre traf am 11. Febr.^3 "ssMil it5 x 1827 in Konftantinopel ein. (7)

^ ^M alle öMAlava (Miguel Ricardo d'), spanischer General, geb. 1771 zu Vittoria.

Er trat früh in den Seedienst und zeichnete sich so sehr aus, daß er Fregattencapi-uMM tain wurde, ging aber bald mit gleichem Range in die Landarmee über. Als Na-.'ttS ^ diesig poleon das Haus Bourbon zur Abdankung genöthigt hatte, war er Mitglied derVersammlung zu Bayonne und unterzeichnete die neue von Frankreich gegebeneAk Conv.-Lex. der neuesten Zeit und Literatur. I. 4

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