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sei kein Mensch auf der ganzen Welt würdig, ihm an die Seite gestellt zu werden;.A. hatte ihr den Auftrag gegeben, die Missionare aufOtahiti zu ersuchen, ihm eine?)»Mann zu senden, der ihn einst in der Leitung der Ansiedlung ersetzen könne. Beechez'besuchte Pitcairn im Dec. 1825. A., damals über 60 Jahre alt, aber noch sehr rff-stig und munter, kam an Bord. Er hatte seit seiner Niederlassung auf der Insel ni pwieder ein europaisches Schiff bestiegen. Der Anblick der Dinge, die er hier sah>mußte lebendige Erinnerungen in ihm erwecken, und er zeigte anfänglich einige Ver-legenheit, die vielleicht durch die Vertraulichkeit erhöht wurde, mit welcher Mannerihn behandelten, die er einst als Vorgesetzte zu ehren gewohnt gewesen war. Er hatteaußer der Matrosentracht auch noch die ganze Haltung eines Seemannes, hielt iw-stinktmaßig seinen niedrigen Hut in der Hand, bis man ihn ersuchte, sich zu bedecken,-und so oft ein Offizier ihn anredete, nahm er den Hut ab und strich sein kahles Vorder-haupt. Die jungen Leute, die ihn begleiteten, zehn an der Zahl, waren schlank undrüstig, von gutmüthigem und freundlichem Aussehen, schlichtund anstandig in ih«rem Benehmen. Die Bevölkerung der Insel bestand aus 66 Personen, unter wel-chen zwei neue Ansiedler waren. Seit dem Tage der ersten Ansiedlung bis 1825»zahlte man nur 8 natürliche Todesfalle und 52 Geburten. Bei dem schnellen An-wachsen der Bevölkerung kann der kleine Theil des anbaufähigen Bodens der Insel,deren Umfang nur 7 englische Meilen betragt, bald nicht mehr für den Unterhalt derBewohner genügen, und in dieser Besorgniß bat A. den Eapitain Beechey, der engl.Regierung von diesen Umstanden Kunde zu geben. Es ist seitdem in England dieRede davon gewesen, die Ansiedler nach Otahiti oder einer andern Südseeinsel zubringen, aber es haben sich einige Stimmen gegen eine ganzliche Verpflanzung desglücklichen Völkchens erhoben, das mit seinem Wohnplatze so zufrieden ist; und manhat mit Recht bemerkt, daß sich bei eintretendem Übermaß der Bevölkerung Gele-genheit genug zur Auswanderung finden würde. Beechey fand einen neuen Ansied-ler, John Busset, der mit einem fremden Schisse angekommen war und die Lebens-weise auf der Insel so angenehm gesunden hatte, daß er sich entschloß, sie nicht wie-der zu verlassen. Er vertrat seitdem die Stelle des Geistlichen und unterrichtet zu-gleich die Kinder im Lesen, Schreiben und Rechnen. Beim sonntagigen Gottes-dienste sprach A. die Gebete, und Busset las eine Predigt, welche er, um sie den Zu-hörern desto besser einzuprägen, zwei Mal wiederholte. Beechey mußte vor seiner Ab-reise A. mit seiner, seit mehren Iahren blinden und bettlägerigen Frau nach denGebräuchen der englischen Kirche trauen, weil es, wie der alte Mann sagte, zur Be-ruhigung seines Gewissens dienen würde. Nach einem Briefe, den Beechey nachseiner Rückkehr von Büffet erhielt, ist A. am 5. Mär; 1829 nach einer kur-zen Krankheit, 65 Jahre alt, gestorben. Seine Frau überlebte ihn nur einige Mo-nate. Man findet sein Bildniß in Beechey's „Nm-rative ot' a, w tüeciüe anck Leerm^'s Stroits" (London 1831, 4.), und daraus in Sommer's „Ta-schenbuch zur Verbreitung geographischer Kenntnisse für 1832". Vergl. die anzie-hende Schrift vonJ. Barrow: „ÜAe everckickl ckistor^ «f tlle mutcki^ anck chr-ckie-ckseizure ot'H. N. 8. Lomitz" (London 1832). Darin Bligh's Bericht von derEmpörung der Schiffsmannschaft und eine Erzählung der Entdeckung der Pittcairninsel.
Adelaide (Louise ThereseKaroline Amalie), Königin von England, Toch-ter des Herzogs Georg Friedrich Karl von Sachsen-Meiningen und der Prinzes-sin Louise Eleonore von Hohenlohe-Lonzenburg, wurde am 13. Aug. 1792 ge-boren. Schon in ihrem 11. Jahre verlor sie ihren Vater und blieb mit ihremBruder, dem regierenden Herzog von Sachsen-Meiningen, und ihrer SchwesterIda, der Gemahlin des Herzogs Bernhard von Sachsen-Weimar, unter der Vor-mundschaft ihrer durch Geist und Liebenswürdigkeit ausgezeichneten Mutter, welchenach dem Testamente des Herzogs die Negierung wahrend der Minderjährigkeit des