weitläuFtig, mid der Erfolg doch immer zu uniicher blei-ben, als dafs man nicht die bequemeren und zuverläffi-gern Approximations Methoden diefen Gleichungen deszweiten Grades vorziehen folhe.
§• 32 .
Es fcheint nicht, dafs Herrn du Séjour, oderHrn.Hennert Aiefe natürliche Urfaclie der wenigen Brauch-barkeit ihrer Methoden aufgefallen wäre. Elfterer iftimleflen wenigftens practil'ch davon überzeugt worden,indem er in feinem neuern Werke ftatt diefer eine ande-re angiebt, die ich hier aber nicht umftändlich aus ein-ander zu fetzen brauche, da ich bey aller Achtung, dieich für diefen berühmten, mm verewigten, Gelehrtenhege, dreht behaupten kann , dafs fie nur eine fehr müh-fame, weitläuftige und wenig genaue Approximations-Methode ift .*) — Genug, dafs weder Gleichungen des
erften
der Quadratur befindet, oder weder der Oppofition nochder Conjunction fehr nahe ift.
-Q Durch eine fehr Sinnreiche Analyfe fucht Herr du Se-jo ur das Verhähnifs der Diftanzen in den drey Beobach-tungen, zwar genauer, als es nach 5 25 gefchieht, aberauch fo, dafs in diefen Verhältniflen ein von der noch un-bekannten Diltanz von der Sonne abhängender Factor vor-kömmt, fie alfo erft durch wiederholilto Näherung genaugefunden werden können. So bringt er die Diftanzen aufeine unbekannte Gröfse zurück, beftimmt daraus die hängeder Chorde, und vergleicht diefe auf Newtons nichtganz fcharfe Art mit der Zeit. Diefe Methode erfordertfehr mühfame vorbereitende Rechnungen , ift nur auf Co-meten anwendbar, von denen man eine ganze Folge ge-nauer Beobachtungen hat, und giebt doch nach einer lang-
C 3 weili-