Ein ganz ähnliches Urtlieil, und aus ganz ähnlichenGründen wird eine andere in der Cometentheorie be-rühmt gewordene Aufgabe, uns ahniifingen , diejenigenein Lieh: wenn vier gerade Linien gegeben lind, einefünftezuziehen, die von ihnen im gegebenen Verhält-nifs gefclmitten wird. Wreen, Newton, Gregory,Caffini, und Lambert haben Aullöfungen dieferAufgabe gegeben, und man hat allgemein vorgefchlagen,zur Näherung die Bahn eines Cometen zwilchen viernicht weit von einander entfernten Beobachtungen alsgeradlinigt und gleichförmig durchlaufen anzunehmen,und fo aus vier beobachteten Längen *) die curtirtenDiltanzen des Cometen von der Erde mitteilt diefer Auf-gabe zu beftimmen. Es mufs aulFallen, dais man immernur bey dem Vorfchlage geblieben ift, und clafs niemand
diefen
*~) Wenn die vier gegebenen geraden Linien nicht in einerEbene liegen, fo ift die Lage einer fünften , die von allenvieren gefchnitten werden foil, an lieh beßimmt, ohne aufdie Verhältniffe der Abfchnitte zu fehen. Man könnte alfoblos mit der Vorausfetzung, dafs das Stück der Cometen-bahn zwifchen den 4 Beobachtungen gerade fey, ausreichen,ohne auch die gleichförmige Gefchwindigkeit anzunehmen,wenn man die Breiten mit in Betrachtung ziehen wollte.Die Lage diefer fünften geraden Linie wird indefs nichtdurch eine linearifche, fondern durch eine Gleichung des8ten Grades, und eine ziemlich verwickelte Fcimel gefun-den werden. Auch würden bey diefer Aufgabe ähnlicheEinfchränkungen, wiebeyder Bouguerfchen ßatt fin-den, ob man gleich fonß viel weiter damit reichen könnte.Denn die Gefchwindigkeit des Cometen ift gerade dann amungleichfötmigßen, wenn feine Bewegung äch am mehr»fien der geradenLinie nähert, und umgekehrt.