de la Caille haben Hr. Pingre iindllr. de la Landediefe Methode uniftändlich erläutert, deren fielt die Fran-zofen, ehe de la Place’s Auflöfungbekanntwurde, faitausfchlielslich zur Berechnung der Cometen bedienten.Den deutfehen Mefskünftlern ift iip immer äuferft lang-weilig, weitliiuftig und ermüdend vorgekommen. Dochmuís man geliehen, dais fie in der That nicht unbequemift, fobald man lieh nur erft den wahren Werthen derhier willkiihrlich angenomnen unbekannten Gröfsen et-was genähert hat : und ich bemerke nur noch, dais fichdas von jenen Gelehrten vorgefchriebene Verfahren be-trächtlich abkiirzen lalle , wenn mau das Lamhert-fche Theorem dabey anbringt, woran man bisher nichtgedacht zu haben fcheint.
§. II.
Alle übrige Mathematiker, die fielt mit der indirectenAuflölung des Cometenproblems abgegeben haben, linddarauf bedacht gewefen, durch einige von der Wahrheitnicht fehr abweichendeHypothefen alles auf eine unbe-kannte Gröfse, z. B. auf einen curtirten oder wirkli-chen Abftand zu bringen. Zweyerley folcher Sätze findhier vorzüglich gebraucht worden. Entweder i) manfetzte voraus, das Stück der Cometenbalin zwifchen dendrey Beobachtungen, die man nicht fehr entfernt voneinander zur Rechnung wählte, fey eine grade, mitgleichförmiger Gefchwindigkeit durchlaufene Linie :oder man nahm auch nur 2) an, dais die Chorde diefesStücks der Cometenbahn von dem mittlern radius vectoroder einer andern der Lage nach bekannten Linie im Ver-hältnifs der Zwifchenzeiten gefchnitten werde. Beyde
Annah-