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Das Geschlecht von Bismarck
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1>r. Gg. Schmidt, Das Geschlecht von Bismarck

und 7 Schillingen in Lemsel und Wustermcirle die v. Bärwinkel. DerOrt hatte 1375 14 Hufen. Er gehörte samt dem obersten und unterstenGericht dem Klaus 1. (Nr. 9). Die Leute gaben ihm 8^ Stück und4 Schillinge. Auch hatten die v. Bartensleben dort 4 Mispel inne, dochkamen 2 Mispel wegen der Verwüstung nicht ein. Endlich besaß dortSchone Hannen Sohn 22 Scheffel Hafer und sts, Mispel Roggen.Offenbar bestand der Ort damals noch.

Z i e g e n h a g e n.

Dorf mit 52 Einwohnern, eingepfarrt nach Häsewig, im KreiseStendal. 1238 im Besitz des Gr. Siegfried von Osterburg, der esvom St. Ludgerikloster zu Helmstedt zu Lehen trug, gehörte zu denDörfern, welche die Gebrüder Heinrich und Friedrich (Nr. 54u. 56) mit Krevese 16. Dezember 1562 für ihr Anteil an Burgstallempfingen. Auch 3. März 1684 wird der Ort als Zubehör vonKrevese genannt.

Das v. Ledebursche Adelslexikon führt auch noch als Familien-güter des v. Bismarckschen Geschlechts folgende Güter auf, ohnedaß über deren Besitz nähere Nachrichten vorliegen:

1. Bahnitz mit der Jahreszahl 1704, Kirchdorf mit 240 Ein-wohnern, Filial von Nitzahne im zweiten Jerichowschen Kreise.

2. Beelitz, Kirchdorf mit 133 Einwohnern, Filial von Babenim Kreise Stendal. 1204 wird ein Ritter v. Belitz genannt. Früherhatte die Familie v. Krusemark Besitz am Orte. Renten dahergehörten zu den sogenannten Grieperschen Gütern, mit denen 1571Levin v. d. Schulenburg belehnt wurde, nachdem er darauf 21. November1563 ein Angefälle empfangen hatte.

3. Einwinkel mit den Jahreszahlen 1562 und 1802, Kirch-dorf mit 121 Einwohnern, Filial von Gladigau im Kreise Osterburg.

4. Geldberg mit der Jahreszahl 1800, ein zu Krevese gehörigesVorwerk im Kreise Osterburg.

5. Groß-Möhringen mit den Jahreszahlen 1375 und 1562,Pfarrdors mit 574 Einwohnern im Kreise Stendal. 1238 hatte der