5. Der Güterbesip des Geschlechts
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eine Burg, uin die Mitte des 13. Jahrhunderts von den anhaltinischenMarkgrafen Stadtrechte und eine Befestigung mit doppelten Wällenund Mauern, 24. August 1320 von den Herzögen von Pommern,unter deren Herrschaft er gekommen war, allerlei Zugeständnissevon Rechten und Gütern und 1. Oktober 1320 die Bestätigungseiner Rechte vom Herzog von Mecklenburg, der sich Templinunterworfen hatte. Als Ludwig, der Sohn des Kaisers Ludwig, mitder Mark Brandenburg belehnt worden war, bestätigte auch er14. Februar 1325 die Rechte der Stadt. Das Landbuch von 1375gibt die Nutzungen und Rechte an, welche dem Kaiser als Markgrafenvon Brandenburg am Orte zustanden. In Templin Pflegte der FürstBismarck als Berliner Gymnasiast mit seinem älteren Bruder beiseines Vatersbruder, dem General Friedrich (Nr. 248), welcherdaselbst eine Besitzung hatte, die Ferien zu verbringen.
U ch d o r f.
Kirchdorf mit 568 Einwohnern, Filial von Burgstall. 1158bestätigt Papst Hadrian IV. dem Kloster Marienthal seine Besitzungen,darunter vier Höfe in Ottorf als Geschenk der Beatrix und zwei Hufendaselbst als Geschenk des Gr. Volrad. Die Bearbeiter der Magde-burger Regesten haben dabei an Uchdorf gedacht. 1305 bestätigen inUchdorf die Markgrafen Otto, Johann und Waldemar der StadtStendal ihre Privilegien. 23. (25.) September 1359 verkaufte derRitter Arnd v. Lüderitz an Klaus I. (Nr. 9) vier Höfe in Uchdorf,welche früher einen Hof bildeten und Herrn Henning v. Eriksleve(Erxleben) gehörten. Die v. Bismarck wurden durch den Kauf Ge-richtsherren des Dorfes, denn das Landbuch 1375 schreibt: Uchdorfgehört dem Nikolaus samt dem obersten Gericht und den Wagen-diensten. Er hat dort Stück (krusta.) und drei Schilling Pfennige,doch ist ein Stück davon verloren. — 1416 übersiel der v. Reinsteindie Bis marckschen Dörfer Beindorf und Uchdorf, steckte sie inBrand und nahm mit, was er fand. 1641 werden die „v. Wismargk zu Burgstall" als Patrone der Kirche genannt. Das Dorfblieb bei Burgstall.