5. Der Giiterbesitz des Geschlechts
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Georg und Pantaleon (Nr. 38—41) nach ihres Vaters Tode mit5^/gWispel Korns, halb Roggen, halb Hafer, zu Schartau über der Elbe vomErzbischof zu Magdeburg belehnt. Spätere Lehenbriefe von 23. Januar1640, 21. Januar 1657, 9. Juli 1706. Da die v. Bismarck vondieser Rente einen Wispel Korn an Paul Eggert verafterlehnten, dessenSöhne diese Rente dem braunschweigischen Marschall Nikolausv. Rossau verkauften, so wurden sie Lehensherren der v. Rossau. 3. Januar1772 berichtet der Minister an den König, daß der letzte Lehenbriefüber die Getreidehebung zu Schartau 1714 ausgestellt worden sei, weileinige Jahre darauf infolge der Lehensveränderung die Lehen in Erbeverwandelt und mit jenen Stücken keine Ausnahmen gemacht worden seien.Man habe niemals einen Lehenskanon eingefordert, auch habe die Familiev. Bismarck keinen Genuß davon gehabt, da sie zum Teil abhandengekommen seien. Die Lehen, in Kornpächten bestehend, seien von denSenioren an andere Familien zu Afterlehen gegeben worden. Bei derVertauschung von Burgstall sei die Familie v. Bismarck wegen Beyen-dorf und anderer bei Burgstall noch befindlicher Magdeburger Lehens-stücke beständig Lehensträger für das Kurhaus Brandenburg beim Erz-stift Magdeburg geblieben, wodurch sie viele Kosten, Reisen und Be-mühungen gehabt. Ursprünglich wären wohl die Pächte mit im Lehen-brief über Beyendorf enthalten gewesen, erst später sei ein besondererLehenbrief darüber ausgestellt worden, ohne daß dafür Prästationengeleistet wurden. Die Schartauschen Pächte wären zum Teil beim Ver-kauf von Nigrip mit veräußert. Ein Wispel Roggen sei an denPrinzen Heinrich, welcher das Gut Schartau vom Obersten v. Bequignolleakquirierte, mit überlassen. Diesen Wispel habe seiner Zeit ein v. Bis-marckscher Senior dem Oberforstmeister v. Mörner, dann demGeneralmajor v. Truchseß und 19. Juli 1723 dem Obersten d'Artisv. Bequignolle verliehen, daher werde er im Kaufbrief als v. Bis-m arcksches Lehen aufgeführt. Dagegen streite die prinzliche Kammeralles ab.
Schernebeck.
Kirchdorf mit 455 Einwohnern, Filial von Groß-Schwarzlosenim Kreise Stendal. 1121 wurde das Kloster Schöningen mit derHälfte von Schirinbicke, welche ehemals dem Lorenzkloster in Kalbe