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Das Geschlecht von Bismarck
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I. Die Genealogie des Geschlechts

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tember wurde er zum Leutnant befördert, 1873 in das KürassierregimentKönigin Pommersches Nr. 2 zu Pasewalk versetzt, 1. Januar 1875auf zwei Monate zum Generalkonsulat nach Alexandrien kommandiertund begleitete während dieser Zeit den Erbgroßherzog von Oldenburgauf einer Reise bis zum zweiten Nilkatarakt (Wadi Halfa). NachUnterägypten zurückgekehrt, folgte er einer Einladung des Erbgroß-herzogs von Mecklenburg-Schwerin zu einem Ausfluge ins Sinai-gebirge und wurde in Kairo dem Khedive vorgestellt, welcher in ein-gehender Unterhaltung sich auch wiederholt nach dem Ergehen desReichskanzlers bei ihm erkundigte. 1878 wurde er auf drei Jahre zurKriegsakademie kommandiert, welche er mit außerordentlichem Erfolgebesuchte. In diese Zeit fiel seine Ernennung zum Premierleutnant.1881 in das 2. Gardedragonerregiment versetzt, wurde er 1882 aufein Jahr zum Großen Generalstab kommandiert, 1887 nach mehr-jährigem Urlaub als Eskadronschef in das Brandenburgische Dragoner-regiment zu Schwedt einrangiert und 1894 nach dem Tode seinesVaters in Genehmigung seines Abschiedsgesuches als Major zur Dis-position gestellt. Er übernahm die Fideikommißherrschaft Karlsburgmit Steinfurth und Jasedow, deren Verwaltung er sich im Verein mitseiner Gemahlin mit regstem Eifer annahm. Von 1898 an vertrat erals konservativer Abgeordneter den Wahlkreis Greifswald-Grimmen imReichstage. Sein Andenken wird trotz der kurzen Zeit seiner Wirk-samkeit durch seine liebevolle Tätigkeit auf seinen Gütern auf langeJahre erhalten bleiben.

Sein Besitz Karlsburg ging auf den Sohn seines BrudersTheodor, den Grafen Fritz Ulrich (Nr. 503) über.

Er war auch Rechtsritter des Johanniterordens.

Gemahlin: zu Michowitz 1. September 1880 Maria AdelheidEmma Valeska Helene Eva v. Tiele-Winkler, T. des groß-herzoglich mecklenburgischen -Obersten Hubert Gustav Viktor v. Tiele-Winkler und der Valeska Franziska Charlotte Florentine v. Winkler.

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Gr. Theodor Wilhelm Eberhard Johannes v. Bismarck-Bohlen,S. des Gr. Friedrich (Nr. 381) und der Pauline v. Below, geb. zuBerlin 12. Oktober 1854 — unter seinen Paten befand sich der da-

Geschichre des Fürsten Bismarck in Einzeldarstellungen r. 15