4. Die Genealogie des Geschlechts
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12 .
Johann II., S. des Ru lei. (Nr. 6), geb. um 1312, gest. inBurgstall um 1391, 8. März 1344 mit seinen Brüdern genannt und16. Oktober und 8. November 1340, 5. Februar 1368 und 9. März 1369unter den Ratsherren der Stadt aufgeführt. Er gehörte auch alsMitglied der Gewandschneidergilde an und ist wohl identisch mitJunghe Hans, welcher als solcher 1342 genannt wird. Er besaßgrundherrliche Rechte in Möllenbeck und Döllnitz. 20. Februar 1391verkaufte er mit Konsens seiner Vettern, des Ritters Klaus II. (Nr. 18)und des Knappen Rule III. (Nr. 17), Gebrüdern, dem Nikolaistist zuStendal seine Besitzungen in Neuendorf und Puwelynghe. Er standdamals in sehr hohem Alter und wird, obwohl er mit seinem BruderKlaus I. die Belehnung mit Burgstall empfangen hatte, bei diesemVerkaufe doch als Bürger der Stadt Stendal bezeichnet.
Tochter: N. N. (Nr. 22).
13.
Margarete, T. des Rule I. (Nr. 6).
Ehemann: Peter Günther. Er wird vielfach mit seinenSchwägern gemeinsam aufgeführt. Mit RuleII. zusammen besaß erganz Schmersau und Langensalzwedel, sowie Hebungen aus Dahle undGohre. Die sehr angesehene Patrizierfamilie Günther in Stendal wirdauch später mit den v. Bismarck gemeinschaftlich genannt, z. B. 7. März1442 Gregorius Günther mit Klaus und Hans, 17. März 1445Gregorius und Jordan Günther mit Hans.
14.
Neimar, Ratsherr zu Stendal, Bruder des Gercke, war wohlein Vatersbruderssohn von Klaus I. (Nr. 9).
15.
Gercke, Gereke, Bruder des Reimar, 1404 in Stendal.1375 besaß er eine Rente von einem Mispel Getreide aus Westheeren,außerdem das ganze Dorf Dahrenstedt bei Tangermünde und sehr be-deutende Hebungen aus Groß-Schwechten, Schinne, Häselitz, Storbeck,Gohre und Westinsel. Daß Gercke dem Geschlechts des Klausangehörte, bezeugt sein Siegel im Ratsarchiv zu Stendal, welches dasKleeblatt in dreifacher Erscheinung darstellt.
Geschichte des Fürsten Bismarck in Einzeldarstellungen i. 3