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Das Geschlecht von Bismarck
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ihnen das Leben und Treiben ihrer Boreltern zu schildern, und dieverwandtschaftlichen Beziehungen zu andern Familien zum Bewußt-sein zu bringen. Hier dagegen sollte für das große Publikumdie Geschichte eines Geschlechtes bearbeitet werden, dem dasselbeganz gleichgültig gegenüberstehen würde, wäre ihm nicht derNationalheld des deutschen Volkes, des großen Kaisers großerKanzler, der Baumeister des Deutschen Reiches entsprossen.

Von solchen Erwägungen aus habe ich jede Gelegenheit benutzt,um (bei der Permutatio» von Burgstall, bei den Artikeln überSchönhausen und Friedrichsruh und bei den Mitteilungen übereinzelne Familienglieder) Gedanken, Gefühle und Empfindungen,denen der Fürst Bismarck da und dort einen Ausdruck gegebenhat, in die Behandlung hereinzuziehen.

Eine Reihe von Ahnentafeln, so iveit als urkundliche Quellenoder genealogische Hülfsmittel Vorlagen, habe ich beigegeben. Dennganz abgesehen davon, daß man m neuester Zeit wegen der Theorieder Vererbung auch auf die Kenntnis der mütterlichen VorfahrenWert legt, nehme ich an, daß es für manchen Angehörigen desdeutschen Adels von Interesse sein mag, wenn auch seine Familiesich nicht direkt durch Verheiratung mit den» Geschlechte v. Bismarckversippt hat, mit Hülfe der Ahnentafeln doch zu ergründen, welcheverwandtschaftlichen Beziehungen zwischen ihm und dem Manneobwalten, welcher für alle Zeiten den Namen Bismarck unsterblichgemacht hat.

Noch sei bemerkt, daß ich mich bei Angabe mancher Daten,wo andere Quellen versagten, auf die Gothaischen Kalender (Taschen-buch der adeligen Häuser 1901 und 1906 » und auf das Stamm-buch des altmärkischen Geschlechts v. Bismarck von Valentinv. Bismarck gestützt und zur Vermeidung von Konfusionen die anletzterem Orte angegebene Zählung der verschiedenen Klaus, GeorgFriedrich usw. beibehalten habe.

Oi. Gq. Schmidt.