Hülfs-Heliotrop,
nach der Angabe des Herrn Kataster - Kommissions - Directors
Kitter Stierlin.
Durch diese dem Zweck vollkommen entsprechende Angabe wird die Anwen-dung des Heliotropen bedeutend erleichtert, und daher allgemeiner werden, dennes werden nicht allein die Anschaffungskosten desselben für jeden Besitzer einesTheodolitlien auf mehr als die Hälfte herabgesetzt, sondern auch die, bei denmit Hülfe solcher Instrumente geführten Vermessungs-Geschäften entstehendenTransport - Auslagen sehr vermindert, indem dieses Spiegelwerk nur ein Ge-wicht von 1 Pfund 6 Loth besitzt, und in einem Kästchen von 8 KubikzollInhalt verwahrt werden kann. Auf der Tafel III. Fig. 8 ist dasselbe perspec-tivisch, Fig. 9 und 10 im Durchschnitt dargestellt.
Die Einrichtung des Rahmens der beiden Spiegel 0 0, Fig. 9, mit demreclitwinklick stehenden matt geschliffenen Glase P, und die Art, wie die Spiegelunter sich justirt und beim Aufstellen gerichtet werden, ist genau wie bei demvorbeschriebenen Heliotropen, alle übrigen Theile aber sind für den Zweck,selbige an jedem Fernrohr anbringen zu können, und auch zugleich Leichtig-keit zu gewinnen, wie hiernach beschrieben, construirt worden.
Die Spiegel-Axe A A ist, wie Fig. 9 zeigt, kugelförmig gedreht und ruhtin Pfannen der Träger B und C, Fig. 8 und 9; durch Anziehung der Schräub-chen ä a a a, Fig. 8, womit die eingesetzten Pfannenlheile b b befestigt sind,kann stets, wenn todter Gang eintritt, derselbe beseitigt werden.
Um die Spiegel-Axe A A, Fig. 9, in die parallele Lage mit den Grund-flächen des Trägerstücks D zu berichtigen, ist der Träger B mittelst der schei-benförmigen Muttern c und d hoch und niedrig zu stellen, ohne dass hierdurch eine