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2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
679
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I n st 67?

der Natur des Instruments überein-komme. Eine besondere Vorsicht istnöthig, wo zwey Stimmen von ei-nerlei) Instrumenten sollen gespieltwerden, als von der ersten und zwcy-ten Violine. Denn, weil es da oftgeschieht, daß die Stimmen im An-hören verwechselt werden, daß mandas, was die zwcyre Violine spielt,der ersten zuschreibt, und umgekehrt:so kann es sich leichte treffen, daßman verbotene Quinten und Oeko-ven Hört, wo der Setzer keine ge-macht hat. Wenn z. B. zwey ziem-lich gleichklingende Violinen folgen-des spielten:

Vi°I. 1.

so könnte es klingen, als wenn esso geschrieben wäre:

Vi°I i.

jlÄQ-.

Viol. 2.

l

I-i

II

welches sehr widrig scy würde.

Eben so sorgfaltig hat man auchdarauf zu sehen, daß man nicht In-strumente, die in Ansehung der Höhegar zu sehr aus einander sind, ohnedie nöthigen Mittclstimmcn, geradeunter einander bringe, wie wennman Violinen von einem Violonccll,ohne Bratsche wollte begleiten lassen.Denn dadurch würden die Stimmenweiter aus einander kommen, als dieNatur der guten Harmonie es ver-trägt. *) Endlich hat man auch hier,wie in allen andern Sachen des Se-ch S. Eng: Harmonie.

schmaks, auf die angenehme Mannig-faltigkeit der Instrumente zu sehen;die Töne müssen sich gut gegen ein-ander ausnehmen, aber einanderdoch nicht entgegen seyn.

Unter allen Instrumenten, wor-auf leidenschaftliche Töne können ge-bildet werden, ist die Kehle des Men-schen ohne allen Zweifel das vor-nehmste. Darum kann man es alseine Grundmapime ansehen, daß dieInstrumente die vorzüglichsten stirb,die am meisten fähig sind, den Ge-sang der Mcnscheustimme, nach al-len Modificationcn der Töne nachzu-ahmen. Aus diesem Grund ist dieHoboe eines der vorzüglichsten.

Von den Instrumenten öertNusik

überhaupt: Sur I» porme lies Inlkrn-mens 6c b6ullgue, von S. Bapt. Dro-vrl de Maupcrtuis, in den kolcm. 6«I'i)c»6. ro^. 6cs Scicnccs ZU Paris v.I. »724. Abhandlung vom Jnstru-mentalton, von Matth. Gabler, Jngolst.177S. 4.

Don der Instrumentalcomposi-tion: II Oeliäeri«, ovvero 6eOon-ccrrl 6i vsrii Srromenci mullcsli, Oisk.6! Vlutlca 6s ltrc. Lorrrigsri, Lol.1 59s. 4. II Oeliäerio, ovvero 6c'Lonccrri 6i varii Lrromencl inulicsli,Oisl. ncl gusle snco Ii rsgions 6eII»MrticipsUonc 6> elli Lrromenci . . .6» HIcnisnno Lcnelli (/Vnnibsle Xle-lon!) Ven. 1594. 4. IZ99- 4.psrere ioprs il Problems srmonico:isrc un concerro con piü Srromenrl6iverssmenrc sccor6sri e ihollsre i»comsioti^lone per gualllvoZlis inlcr-vsllo, von Giov. Fe. Beccatelli, imziten B. des Liorn. 6e'Uerrcrori 6'IcsI.Th. 1. S. 4Z5. l.errcrs cricico mullcs. .loprs 6uc 6llllcolrö nells tscolcs mu»tics, von ebendemselben, zur AuflösungdcS vorigen Problems, ebend. im ztcn Vd.der Suoplemcnri, S. I u. f. Auch fin-det sich, ebendaselbst, S. ;; ein ?srere, . loprs ls l,errers crit. und S. 67.

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