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2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
611
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von andern Dichtem einzeln verfertigten,sind dcm Hr». Diez (Vclazguez S. 420.N. K ) zu Folge mehr Werke des Witzes,als der Empfindung, und kommen also

weniger in Rechnung.

Gchafcrromanevon spanischen Dich-tern : 7?orge Momemapor (Ta Diana,kompl. 1578. 4. Ilarc. 1714. 8. klacl.162 2. g. Tills 1624, 8. 2 Th. mit vieleneigentlichen Eklogen untermischt. Da dasWerk von dem Vers. nicht vollendet wurde,schrieb, als Fortsetzung Alonso Perezcine Diana cnamvrasta; chmk. 1564.8.Diese Fortsetzung ist aber Höcht! elend.Eine bessere verfertigte Gil-Polo: TaDia-na enamovacia gue prostizuc la Dianastv ^konro l5ja;or, Vol. 1564.8. Link.161z. 12. Ivlaä. 1622. 8. l/77- 8-Sic besteht aus fünf Büchern, ist auchmit Schäfergcdichten untermischt, wovonzwcy in dem gten Vd, S. >72 und >s>.eine Stelle erhalten haben. Diese Fort-setzung übersetzte Eosv. Barth, unter dcmTitel: Ir, vruäiciascalus, L. dkemova.stum, Tili. V. kkanov. 162;. 8. in dasLateinische. Die Diana selbst ist durchNie. Colin, Reims >578.12. durch S. G.Pavillon, Par. >6->z. 12. durch Abr. Rem»,Par. >6-4. 8. durch Ant. Bitre, Par. 8.durch Mad. Eistet deSaintouge, P. >696.12.und die Fortsetzungen durch Gab. ChapuyS,Lyon >582. >6. a P. in das Lrcrnzosischeund durch PH. Harsdörfern, Nürnb. >646.8. in das Deutsche übersetzt worden.UcbrigenS ist das, von Cervantes, im DonQuixote, Th. >. B. >. Kap. 6. gefällte Ilc-theil über dieses Werk äußerst richtig; dieArbeit des Montemayor will er von eini-gen Ungereimtheiten gesäubert, die Fort-setzung des Perez verbrannt, und die vonGil Polo, gleich einem Werke von Apolloselbst, aufbewahrt haben. An und fürsich ist die erste in so fern allegorisch, alsdie Liebeshändel der Schäfer Liebeshändelangesehener Personen sind.) äTuisBalves Oe Monmlvo (kl kastor cieKiliäa, h-last. 1582. 8. 1610. 8. AllsVersen und Prosa bestehend.) Miguelde Cervantes Saavcdrn (fi6,s. DieLcis libros äe Lolareo, waren etil Ju-

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gendwerk, und erschienen zuerst >584. DerPlan ist, durch die vielen, eingewebte»Episoden ein wenig zu sehr verwickelt, undnichts darin beendigt worden; Cervanteswar noch nicht Meister seiner Imagina-tion; auch der Styl trägt Spuren davon;die Wendungen sind gesucht und weit her-geholt. Die darin befindlichen Gedichteaber vorlrestich. Er versprach eine Fort-setzung, oder Vollendung des Werkes,welche nie erschienen ist. Unter dem Titel,Ta stiiorers Cslarea, por kvlig. sto Ler»vances. ist das Werk meines Wissens,Par. >6>>. 8. wieder gedruckt worden.)Sern, de la Vegg (Kastor ste Iheria,.Vlacl. 1591. 8.) äTope de Vega(lhrcastia, krolas 7 verlos . . . Vgl.1602. 8. kksä. 1654. 8. Eine Nach-ahmung der Aeeadia des Sannazar.)Goiizalv« de Gaavedra (Tos kssto»res clel keris, Brani cn Irslia >6z z. 8.Prose mit untermischten Versen.)>Pedro de Castro 7 Ana/a (^uroraseli Diana, kvlast. iöz8> 8. in welchegute Eklvgen eingewebt worden sind.). Ein ähnliches berühmtes, portu-giesisches Werk vonFra-nc. Robrig.Lobowird hirr an seiner Stelle'stehen. Esführt den Titel, krimavera, bcstehtausz Theilen, und ist, Lisb. >60,-16,4. 4.gedr. Die Galatca drsEcrvanteS scheint dasMuster gewesen zu seyn; es übcrtrist solcheaber i» aller Art. Von eben diesem Verf.sind auch noch zehn kglagas Kastor. Tisd.1605. 4. vorhanden.

Dramatische Schäsergedichte habendie Spanice ziemlich frühe gehabt; we-nigstens sind in ihren ersten LustspielenSchäfer aufgeführt worden. Cervantessagt in der Vorrede zu seinen, .Vlaci. >5,5.4. gedruckten acht Lustspielen, daß zurZeit seiner Kindheit, das Lustspiel ausGesprächen zwischen zwep, oder deey Schä-fern und einer Schäferin» bestanden, unddaß man es in der Folge, durch Einschie-bung einiger andern Rollen, verlängerthabe. Auch finden sich dergleichen Schä<ferspicle, in dcm Lancionero deS Juande la Enzina, Sarag. >;>6. k'. achte ander Zahl, worin sich Schäfer über gcist-

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