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sind, ctivaS Gewisses über die EbrfiischenSvlbcnmaße zu bestimmen, weil, wieLowth sagt, nc numerus gnirlem tz-I-laborum, czuidus i>n»n!se ezus vocesconssnnr, piecumgua cerro äetiniri^»rclk, se mulro minus esrurn rem-^r>ro, five, uc vueenr, guaurirss, un-l^usm inveiiiAgr!. -— Eben nicht anderssoll es sich niit dem griechischen Hexa-meter verhalten. Wenigstens wollte He.xodot (Hid.V. c. 59.) den Messen aufeinem Drcpfuß in dem Tempel des Apoll,dey Theben in Böoticn, in kadmcischeroder phönicischcr Schrift, gefunden ha-ben, und dieser sollte schon vor den Zei-ten de» Trojanischen Krieges gemacht wor-den scpn. Und Pausanias lfißt (I-ib. X.c.S. 809. Lei. X.) diePhemonoc, oderden Olen, die ersten, durch besondre Ein-gebung des Apollo, als Orakclsprnche, sowie Clemens von Alex, sie, von der Pha-nothea, oder Thenns (obgleich nicht inOrakelsprüchcn, Lcrum. l.id. I. c. 16.Oper, Bd. 2. S. 101. Lä. ^virc.) ma-chen. — In der lateinischen Sprachewerden dem Ennius die ersten zugeschrie-ben. Doch scheint die Sache noch nichtvollkommen ausgemacht zu scpn. (S. G.E. Hessings Collectaneen zur Littcratur,Bd. i. S. Z7Z. f.) UcbrigenS finden sichüber die Geschichte des Hexameters inden filtern Sprachen, mehrere Nachrich-ten in Vossius Inüic. prior. Tid. III.
In den ncucrn Sprachen ist er, an-ffinglich, verschiedentlich gebraucht, aber,in den mehresten, auch bald wieder be»Seite gelegt worden. In die italieni-sche suchte ihn die, zu Rom, im 1.155serrichtete ^csfiemiz rlcll» nuova ?oci,2einzuführen, wie man aus den, von Cl.Tolvmci geschriebenen Verfi e reZole der-selben ld. I5ZY. q. sehen kann; allein mirist kein merkwürdiges Gedicht, welchesdarin geschrieben wfire, bekannt. (S. Qua-driv 8ror. c lizg. fi-ogni poolia, Vol. I.S. SoS u. f.) — Spanische Hexameter,und sehr gute, finden sich in den Li-orj.c-s des Estevan Man. de Villcgas, Naj.>6/7. 4. Ob aber Villcgaö sie zuerst ge-
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braucht, weiß ich nicht,- Nachfolger scheinter nicht gehabt zu habe»; wenigstens sindmir keine Gedichte in diesem Sylbenmaßemehr vorgekommen. — In der engli-schen Sprache waren sie mit Ausgangdes löten Jahrhundertcs Mode. Rod.Stanyhurst übersetzte ums I. i;gz die er.stcn vier Bücher dcr Aencis in Hexameter;und W. Wcbbe schrieb seinen vilcomte
ob ltn»iib!> kvecr^, Tonä. 158;. 4,zur Vertheidigung derselben; aber auchin dieser Sprache haben sie kein Glück ge-macht. — Französische Hexameter, ver-suchte , so viel ich weiß, I. A. de Baif.(s >592) Wenigstens wollte er eigentlicheSvlbcnmaße in die französische Poesie eimführen, und hat eine ganze Sammlungreimfreycr Verse, welche er selbst versHMns nannte, herausgegeben. Auchfand er einige Nachahmer c und Jaeq.dela Taille de Bondarop schrieb so gar einebfiouiöre cio taire rlcs vers en kron-<^r>is, oomme on Arec cr en lsrin, ?ar.<57Z. 8. allein auch dieser Versuch bliebfruchtlos. — In der deutschen Sprachescheinen sie bereits ums I. 1552 bekanntgewesen zu scpn (S. deutsches Museum fürI. 1778, Mon. Oeeembcr, S. ;qz u. f.)llebrigens liefern, ausser dcm eben ange-führten Aufsätze aus dem d. Museum,Nachrichten von der- Gesch. des deutschenHexameter-», die Litteraturbr. Th.>. S.109 u. f. >— Abhands. übcr das Meedesdeutschen Hexamercr von Heinatz, imGo-thaischcn Magazin, Bd. 1. S. >68. Bd. 2.St. 2. S.987. Goth. Z776. 8. — S.auch die Beptrfige zur Geschichte der deut-schen Sprache, Land.-(Bern) 1777. z.Th. I.S. 212. — —
Hirtengedichte.
Gedichte, deren Inhalt aus dcmCharakter und dcm lieben eines Hir-tenvolks genommen ist. So wie alleArten der Gedichte, die itzt umeruns bloße Nachahmungen verlornerOriginale sind, aus Uebungen oderGebrauchen alterer Völker entstan-den sind: so ist es wahrscheinlich,