Druckschrift 
2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
521
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H e l

mit den Worten: Oregon'»!, coßno-lnciico Lectisän cke Lsssr» äe l'urri-dus> probcliionc miics, lulzriliiiimiinZcnii vir, olicziiaurulum imlzurusticreris, Horum (der Kreuzfahrer nähni-lich) Zetta proelioruiu maccrns ur ira«gixeriin, «5

/-/lmrer /»te/Vi^ercr, intens vc>-tumeu ctecenrer compuluir, er ucvc-ro er taccrs verba proterrcc, stuväe-cim anuorum spsrio super txie opusopersru tie6!c. chle vero vileseerecproprer verbum vuIZsre, nun i!nepraeccpra Lpitcopi ÜutiorZü er cou-tili» Lauiierr! chlvrmauui koc opuxsZZretlus eti! Dieses Gedicht würde alsoungefähr in den Anfang des zwölften Jahr,hundertcs, und also in den Icitpunet derKrcuzzüge selbst fallen. Lab vor und umdiese Zeit, durch die eifrige Betreibungdes Rittcrwcsens und andre Umständemehr, die menschlichen Kräfte besondersgeweckt und in Thätigkeit gesetzt waren,zeigt die ganze Geschichte dieses Zcitpunctcs,und es ist also begreiflich genug, wie eineso merkwürdige Unternehmung als diesenach dem Orient, Dichtercyen veranlas-sen können. Die nähere Beschaffenheitjenes Gedichtes ist aber nicht bekannt,weil, so viel ich weiß, es weder selbst,noch Ucberblelbscl davon, vorhanden sind,wofern sich nicht vielleicht dergleichen, inden, von du Fresnoy (Libl. eies Itom.Bd. a. S. sä,, und 24;) angezeigten kaicser Lesses elu preux Loäetro)' cke Louil-Ion, und Illilt. Ue Lostcbro^ äe LouiI-Ion finden. Auch gedenken nur wenigLittcratorcn desselben, oder geben dochnur sehr unvollständige Auskunft darüber(wie, z. B. Bcttinelli, in f. vpcre,Bd. IV. S.12. Ven. >782.8- welcher sodavon spricht, als ob es noch existire, ohnejedoch etwas näher deswegen zu bestim-men.) — Die?u?ez?ce Gattung der ro-mantiscken lLpopoe, dem Zeitalternach, ist diejenige, welche von dem Kö-nige Armr, von seinen Rittern, vonder Tafelrunde, von dcm Gan Graal,von Merlin u. f. w. handelt, und die,wie gedacht, vorzüglich aus Gvttfr. von

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Monmouth kstiltoriz kriconum entsprun-gen ist. Die älteste, noch bekannte die-ser Epopöen ist, so wie alle die folgenden,in französischer Sprache abgefaßt, führt denTitel, krur elVtuZIererre, und ist, deneigenen Worten des Verfassers, WIstacc,(Eustachius) zu Folge, nichts als eine lle-bersctzung aus dem Lateinischen, und imI. uz; geschrieben. (S. FauchctS Ue-cueil, I-!v. sec. Bl. 55Z. l>. in s. veuvr.?ar. 1610. 4. und Wartons käitt. okLnZl. ?oerrzr, Bd. I. S. 6z.) Zwarführt Fauchet (cbcnd. Bl. ;;8- l>) eineStelle aus einem Romane vom Graal an,welche beweißt, daß frühere Dichtungendarüber in Prosa existier haben; und auseiner andern Stelle in dem hrur selbst,in den ktevolurious <lc la lanZuc krau»^oite (bey den Poes. «Zu Idol äevarie, ?sr. >742.8. 2 B. S. 148) er-hellt, daß vorher schon viele Fabeln vondem Artur im Umlaufe waren; aber mitGewißheit ist von ihnen nichts bekannt. Auchder von du Fresnoy, in f. Rit>l. cies Idom.Bd. 2. S. 226. angezeigte Kornau ckoVlorimou, ist nicht, wie dort steht, imI. 1128 sondern, wie aus den käcrn. äsl^cack. lies Intcripr. Bd. 4. S. 4Z5 derDuodczausg. erhellt, erst im J. >>8o. vonAymon de Chatilion abgefaßt worden.Auf jenen Urne folgte, im I. >i6c> derkou lies dtormans als Fortsetzung, vonWacc, oder Gasse, und nun eine Mengeanderer von Chreticn de Troyes, Luce deGua, u. a. m. Sie alle anzuführen,verbietet der Raum. Ob allen aber dieangeführte Geschichte des Gottfried vonMontmouth unmittelbar zum Grunde liegt,ob nicht manche aus andern, dieser Ge-schichte ähnlichen, lateinischen, Werkengezogen worden sind, lasse ich unentschie-den. So viel ist gcwis, daß, wenn ei-nige französische Littcratoren gleich meh-rere dergleichen lateinische Werke von ei-nem Gauticr Moab, oder Mapcs, 'oderRusticianus von Puisa nennen, doch allediese Romane ini Grunde gleichsam nurein Ganzes ausmachen, und alle in Be-ziehung mit einander stehen. Ein großerThcil derselben ist unstreitig verloren 'ge-Kk 5 gangen,