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Estcvc', ums I. 1755 geschrieben, worinder Harmonie der Vorzug gegeben wird,ob gleich der Verf. in s. blpriräesbesuxzrrs, t'ge. 175z. IZ. 2 B. bchauptcrhat, daß die Harmonie der Neuern bloSTochter der Kunst, die Melodie aber Toch-ter der Natur sc».— l/k-isrmemierkeo.rerico-prsci ^uc, p. Xlr. klainvitle,?sr. 1751. 4. (welches Werk noch bcydem Art. Tonart vorkommen wird) undOiü'errse. tili l'on cxamine Ics clroiczrle I» büeloliie er 6e l'kstsrmonie, vonkbend, im Xkercure des I. >751. Mon.Mao, worin der Melodie der Rang ge-geben ist, und gegen welche zum Thcildie vorher angeführten ObiervscionzdesH. Serrc gerichtet sind. — —
Von den Vorthcilen, der Nothwen-digkcit, und dem Nutzen der Harmonie,s. die Einleitung zu I. N. Foekcls Gesch.der Musik §. -0 u. f. S. >z u. f. —
Von dem Ursprung und Oer Ge-schickte Oer Harmonie: Trotte äet 'origine che lTiormvnie er che ccux^ui l'onr invcnree, che ton ussze erche tcs ctkcrs , in dem Lxrraorch. chudchercure ßolsnc, Jnl. 16Z0. Bd. Xt.S. 240 u. f. Octvbcr :68o. Bd. Xll.S. ;ü u. f. S.zia u. f.— Eine Untersu-chung , wenn die Harmonie zur Vollkom-menheit gebracht worden, nebst einem Ver.zcichnisse der berühmtesten stltern Harmo«nisten; und Allerhand zur Geschichte derHarmonie und Figuralmusik, in F. W.Marpurgs Histor. krit. Bcvlrclgen, Bd. -.
S. 27z u. f. Bd.S. Z5S. Saß
die Alten die Harmonie in dem Sinne,welchen die Neuem mit diesem Worteverbinden, nicht kannten, oder keine viel-stimmige Musik hatten, scheint entschie-den zu seyn (S. den Art. TomrapunctS. ;zz u. f.) Wenn sie das Wort brau-chen: so bedeutet cS im Ganzen nichtsals eine melodische Folge von Tönen,Melodie, Tonart, Intervall, Cvnso-nanz, Oetave, u. d. Aber, auch nochehe das System der Harmonie ins Reinegebracht, oder der Contrapunct erfundenwar, kann der Natur der Sache nach,die Melodie, oder, welches einerlcp ist,
die verschiedenen Tonarten, nichts an-ders, als Ausstöße der Harmonie, odereine solche Zusammenstellung von Tönengewesen seyn, die unter sich eine Folgevon Eonsonanzcn ausmachen. (S. kle-motte tue la Vluiiczuc <te /lmcienz . ..p. Klr. koussier, hör. 1770. 4.) —Senn was ist die Melodie eigentlich an-ders, als Zergliederung, Auflösung, Ver-zierung der Grunbaccordc? Die Sa-che selbst war also da, aber es ge-brach ihr an einem Nahmen, oder viel«nichr an der Ausbildung. Sic bestand ineinem bloßen dunkeln Gefühl, und diesemgcmstß können die melodischen Ssttze auchnur einen sehr eingcschrstnktcn Grad vonWahrheit und Richtigkeit gehabt haben.Auch ist, in diesem Sinne, die Harmo-nie ehe gewesen, als die Melodie, oderentspringt nicht aus der Melodie, son-dern diese entspringt aus jener. Der ersteKeim eines eigentlichen Begriffes von Har-monie zeigt sich, indessen, erst im sieben-ten Jahrhundert. Wenigstens hat Mar«purg. in s. Einleitung in die Geschichteder Musik, S. 226. aus den Worten desBeda über die Kirchenmusik seiner Zeit,canm» stiscsirru ar<zue orgsnis, zu er-weisen gesucht, daß, um diese Zeit, umSI. 680, die Harmonie, obgleich nicht indemjenigen Umfange, welchen sie nach,her allmsthlig erhalten hat, in Eng-land bekannt gewesen ist. Allein auchdieser Zeitpunkt ist vielleicht noch zufrüh; und die dem Beda gewöhnlich zu-geeignete Schrift, das Weck eines spst-tern Schriftstellers. Was wir mit Ge-wißheit wissen, ist, daß sie im igten Jahr-hunderte erfunden war, und im >5tenJahrh.in den Niederlanden von Joe. Obrccht,Joh. Ockenheim und Jos. Lesprcz zurVollkommenheit gebracht wurde. — S.übrigens die Art. AccorO, General-baß, Say oder Seykrmst, u.a.d.w.
Harmonie.
(Mahlert».)
Es ist eine alte Beobachtung, daßdie Farben, in mehr als einer Absicht,
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