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von der Verwickelung und Auflösung der,sclben; von dem Wunderbaren darin;daß sie nicht nothwcndlg allegorisch sev»dürfe, u. d. m. Der dritte Ab-schnitt in den Obiervsriaiiz cm?oerry,I.c>ncl. 17z 8-8. S.-6 u. f. begreift, un-ter der Aufschrift, Ok rkc fable c>f cpicznci clrsmacic?c>em5, eine Menge hie»hcr gehöriger Bemerkungen in sich. — >—lieber die Handlung im Ta„)e, f. denstcn und mehrere Briefe, in Noverrc'S
Briefen über das Ballet.
Handlung in der Mahlerts kann balddas, was sonst auch Action in der Mah-lert» heißt, bald Bewegung, bald denJnnhalt oder Gegenstand des GemckhldeS,bedeuten; und die davon handelndenSchriften sind also be» den Art. Aus-druck, Anordnung, Äcwegung,lLrfindung u. d. m. zu suchen.
Harlekin.
(Cvmödic.)
Der Harlekin ist eine besonders cha-rakterisirte Person, die aus der ita-liänischen Comödie in die franzo-sische aufgenommen worden, und inder deutschen den Platz des Hans-wurst einzunehmen verdienet. S?inCharakter besteht darin, daß er demAnschein nach ein einfältiger, sehrnaiver und geringer Kerl, oder al-lenfalls ein Possenreißer, im Grundaber ein sehr listiger, dabcy witziger,scharfsichtiger Bube ist, der an an-dern jede Schwachheit und Thorheitrichtig bemerkt, und sie auf einegeistreiche aber höchst naioeArt blosstellen kann. Einige Kunstrichtcrhalten dafür, daß eine solche Persondem guten Geschmak des Schauspielsentgegen sey und die comischc Bühneerniedrige. Es ist aber nicht schwerzu zeigen, daß dieses Urthcil übereilt,und daß der Harlekin in vielen Fällenbeynahe unentbehrlich sey.
Wenn es darum zu thun ist, daßein ernsthafter Narr in seiner völli-gen Lächerlichkeit erscheine, so darf
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man ihm nur einen guten Harlekinzur Seite setzen. Mai, weiß, mitwas für Nachdruk ehedem witzigeHofnarren die Thorheitcn der Großengerüget und wie lebhaft sie dieselbenbeschämt haben. Ein vornehmerNarr, und ein Schalk der angesehenoder mächtig ist, kann durch nichtsheruntergebracht werden, als wenner dem Sporte recht blos gestelltwird. Dieses aber kann nicht bes-ser, als durch solche Leute geschehen,die den Charakter eines ächten Har-lekins haben. Es ist demnach gut,wenn witzige Hofnarren, wenigstensauf der Schaubühne, beybchaltenwerden.
Frcylich ist es eben nicht nöthig,daß er ein Narrenklcid trage, undüberall Possen anbringe; denn da-durch fällt er leicht ins Pöbelhafte.Seine Hauptverrichrung muß seyn,das Lächerliche, das in den Scheindes Ernst oder der Würde eingchül-lct ist, an den Tag zu bringen; demSchalk die Maske abzunehmen, undihn dem Spotte Preis zn geben.Dieses ist ohne Zweifel der größteNutzen, den man von der römischenBühne zu erwarten hat, und er istan sich selbst nicht gering. Es gicbtMenschen, die ruchlos genug sind,sich über alles wegzusetzen, was ge-setzmäßig, was billig, was menschlichist; bey denen die stärksten Vorstellun-gen, von Vernunft und Recht herge-nommen, schlechterdings nicht den ge-ringsten Eingang finden; deren Thor-heit und Schalkheit durch nichts znhemmen ist: diese muß man dem Har-lekin Preis geben. So sehr sie überallen Tadel weg sind, so empfindlichwird ihnen der Spott seyn. Dennsolche Leute dünken sich eben dadurchgroß, daß sie sich über alles wegsetzen;sie glauben ihr Ansehen, ihren Rang,ihre Macht erst alsdenn recht zu füh-len, wenn sie sich über das Urtheilandrer erheben: durch den Spott aberstürzen sie von ihrer Höhe herunter,
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