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faltigkeit der Dinge, die dazu gehö-ren, ist- Daher müssen epische Dich-ter, Gcschichtschreiber und Rednerdie Kunst zu gruppiren von demMahler lernen- Wer eine an ein-zeln Vorfallen reiche Handlung oderBegebenheit beschreiben will, muß sei-ne Materie nothwendig gut gruppi-ren, wenn der Zuhörer vor der Ver-wirrung der Vorstellungen gesichertscyn soll. Er muß kurz die Haupt-parchien, die zusammen genommendas Ganze ausmachen, vorstellen,als wenn man auf einmal die Be-gebenheit im Ganzen übersähe, undhernach muß er jede Hauptgruppenach und nach besonders entwikeln.Dieses ist eine der wichtigsten Re-geln einer guten Erzählung, wieschon an seinein Ort angemerkt wor-den ist *). Zum Bcyfpiel einer sol-chen Gruppirung können wir Bod-mers Beschreibung, von dem Ein-gang der Thierc in die Arche anfüh-ren. Das Gcmähld besieht aus ei-ner unermeßlichen Menge einzelerThcile. Hätte der Dichter, ohne eszu gruppiren, uns der Ordnungnach, die ankommenden Thierc einPaar nach dem andern gleichsam auf-gezählt, so würde er uns ermüdetund verwirrt haben. Darum führter das Auge zuerst schnell über dieHauptgruppen weg:
sie sahn ein seltsames Wunder:Vögel, Vieh und Würmer kamen.
Mit diesem einzigen Vlik übersehenwir schon das ganze Gemähld in drei)Hanptgruppcn. Aber jede dieserHauptgruppen hat noch zuviclMan-nigfaltigkeit! darum theilt jede sichWieder in Nebengruppen.
S. Erzählung.
Gru
Zuerst stieg
Ueber die Brüke die Schaar, die aufvier Füßen cinhcrgcht.
Sechs Gcschlechtc.
Alsobald folgte das gefiederte Heer; zuerstdas Geflügel
Von der gefräßigen Art u. f. w.
Nach der geflügelten Schaar kam einkleiner gehasteter Hauste,
Der in die Fluth und das trokenc Landsein Leben vcrthcilct.
Noch war ein Volk zurük, die Pygmäenim Reiche der Thierc.
Auf diese Weise wird eine Erzählungeben wie ein Gemähldc gruppirt.Man übersieht erst das Ganze! dannjeden großen Hauptthcil besonderswieder in seinem Ganzen, und dar-auf die Thcile dieser Thcile.
Auch der dogmarische Vortrag cr-fodcrt eine ähnliche Gruppirung, da-mit man zuerst das Ganze übersehe,die Haupttheile in ihrer Ordnungund Abhänglichkeit von einander be-merke, und von da auf die Betrach-tung des Einzelen komme. DiesenTheil der redenden Kunst scheinen dienencrn französischen Schriftstellermehr, als irgend eine gelehrte Nation,siudirt zn haben; und hierin könnenalle andre Völker von ihnen lernen.
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Von der Gruppe, in der Mahlerey,unter mehrcrn, handeln Dupuy du Grez ins, Vr. tur ls Peine. S.?99 u. f. — Ha-gedorn, in der 2oten Betr. und von derBeleuchtung der Einfachen, in der 4?tenBetr. — De PilcS in den LIem. äsxeinr. S. 76. der Ausgabe von 1767.S. übrigens die bey dem Art. Anord-nung angeführten Schriften.
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