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vor cm Aschylus oder Sophoklesaufstund? Das vollkommene Dra-ma scheinet nicht eher möglich zuscyn, als bis ein verfeinerter Ge-schmak sich ganz über den gesellschaft-lichen Umgang der Menschen verbrei-tet hat. Erst dieser bringet die Ge-nies, die au genauer Beobachtung derMenschen ihre Lust haben, auf dieGedanken, sie auf das genaueste zustudiren: und nur dadurch gelangensie zu der, ihnen so nothwendigcn,Leichtigkeit und Richtigkeit des To-nes, und alles dessen, was zum Aus-druk gehöret.
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lieber das Besprich sind mir folgendetheoretische Schriften bekannt: Darul-izLi^cinius clo IZlolvAa, Von. 1562. bot.und im 6ten Vd. seiner Werke, Xloci.>7Z2 U. f. Ickiic. tur I» nanire einOizlogue von Rem. de St. Mard vors. violugucü» ^mft. 1712. iz. und imitcn B. s. lckeuvr. -Xmft. 17;--. 1 6. —i(Zu rlie Xloimcr citevricin^ lcki'zIciAuez,als Vorrede vor Hurds Vlurol sncl poli.ric. lckivl. bouci. 1764 Und 177Ü. 8. —011 Oisloguc, bei) demLunomuzdes Wunne, bonst. 1774 und 1785. >2.4 B. — Abhandlung von Gesprächenüberhaupt, von Joh. Christoph Gvttschc-den, be» seiner Ueberfetzung der Fontc-ncllischcn Schriften. — lieber Handlung,Gcsprack und Erzählung, von Hrn. En-gel, in dem i6tcnV>. S. 177. der NeuenBibl. der sch. Wiffensch. und fr. Künste,wo S.ozo u. f. der Wunsch desHrn.Sul-zcrs, „daß Jemand den eigentlichen Cha-ractcr des Gespräches, den dazu sich vor-züglich schicklichen Jnnhalt, und den be-sten Vortrag desselben besonders unter-suchte," zum Theil erfüllt worden ist. —Nstchst diesen handeln vom Gespräch, mirbesonderer Ziücksicbt auf das Dra-ma, Diderot, bei) s. Hausvater Gcuvr.bvnei. >77;. 8- B. 5. S-XVI. d. Ue,bers. -tc Aufl. S. 19;. — Marmontel, ins. ?vor. franc. V.i. S.üz U. f. — Cail-
hava, in s. Krr 6e Iz Lomcellc, B. l.Kap. Ii. S- 204. — Clement, in s.Schrift, Icke Is Vrazoel. V. 2. Kap. 7.
— Vortrefliche, cinzcle Anmerkungenfinden sich in kessings Dramaturgie, so,gar in seinem Anti-Goctze, als zweytch,S- 8. — — Werke, in Gesprächen ab-gefaßt, worin, um mich mit Hrn. S. aus-zudrücken , nicht sowohl „Wahrheiten ge-lehrt," (oder gesucht) „als fühlbar ge>macht werden," sind meines Vedünkensnur wenige geschrieben worden. Von denAlten gehört wohl nur Lucia» hierher,dessen Schriften bey dem Art Sarire an-gezeigt sind. — Von seinen Nachahmernunter de» Neucrn: Fcnelon (Ickisl. clezXlsrrs, llor. 1712.12. 1748. 8.
— B.) — Fontcncllc (lckial. llcs bäorrs.
llar. 168Z.12. chlouv. Oiol llLZ klorrs,
cbend. IÜ8>. 12. >745- >2.
2 B. deutsch , von Gottsched, keipj. >726.8. Aber, wenn er sagt, daß kueian seinMuster bcp Abfassung derselben gewesenseimsoll: so scheint er, so wie alle übri-gen neuern Todtcngcsprächschrciber, nichtbemerkt zu haben, daß bepnahe alle eigent-lichen TodccnzesprackL des kueian, ih-rer Aufschrift getreu und gemäß, nur vonden Veränderungen, welche der Tod be-wirkt, von den Mährchcn über den Zu-stand nach dem Tode, u. d. m. und vonkeinen willkührlichcn Materien Handel»,daß sie eigentliche roahre Todtcnge-spraclye sind.) — Rem. de St. Mard(Ickivl. llez lckieux, kLmlk. 1712, 12.und im itcnTH. s. W. ^mlk. 1750. IS.)
— G. tittleton (lckislog. o5 cl»- vozä»bonst. 176-,. 8. Fczsch. von Jauevurt,H>aag 1760. 8.) — llcbrigcnS scheint, beyAuflebung der Wissenschaften in Europa,die Gesprächsform sehr beliebt gewesen zusehn. Alle mögliche Materien, beson-ders bei) den Italienern, wurden darinbehandelt. Aber freylich sind die, mirbekannten, zu wenig als Muster darin an-zusehen, als daß ich sie hier anführenmöchte. —
Gewand.