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»eich gezogen, und scheint Frankreich mitdieser Kunst zuerst bekannt gemacht, auchUnterricht darin jungen Franzosen gegebenzu haben (Giulianelli S. — Jul.dc Fontcnav, auch unter dem Nahmen Col-dore bekannt (1608) Frane.Trudon (,690)Jean B. Certain (17z--) Hure (1740)Frc, Jul. Barier (t 1746) Jacq. Guay
(>7;o) Louis Sirics (1750) Bei)
den lSnglänVern Thvm. Simon (>6;o)Smarc (17-2) Seaton, u. a. m. S. übri-gens den Art. Paste.
Geschoß.
(Baukunst.)
So nennt man in einem Gebäude,das aus mehrern über einander lie-genden Abteilungen besteht, die obe-ren Abtheilungen, zu denen mandurch Treppen hinaufsteiget. Siewerden auch Gtokrvcrke, und itztschon vielfaltig mit dem französischenNamen Trages genennt. Man sagtvon einem Hause, es scy von einem,zwey, drei) Geschossen, oder Stok-werken, wenn über die untersten, ge-rade über der Erde liegenden Zim-mer, noch ein, zwey oder drey Auf-satze von Zimmern gebauet sind.Nämlich die untersten Wohnungenwerden eigentlich noch nicht zu denGeschossen gerechnet. Dieser Bedeu-tung des Worts zu Folge wäre einHaus von drey über einander liegen-den Wohnungeil, und drey Reyhenüber einander stehender Feilster, nurvon zwey Geschossen, weil die unter-ste Wohnung noch zwey andre übersich hat.
Man unterscheidet auch ganze undhalbe Geschosse. Die ganzen sind ingemeinen Wohnhäusern wenigstenszchcn und höchstens vierzehn Fußhoch; in Pallästen funfzehen biszwanzig; die halben Geschosse, dieauch Attikcn*) genennt werden, ha-ben nur die halbe Höhe.
*) S. Mike».
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An den Außenseiten werden gemci-niglieh die Geschosse durch Bänderund Gesimse von einander abgeson-dert; es scy denn, daß nach römi-scher Art Säulen odcr Pilaster vondein Fuße des Gebäudes bis au dasGebälkc gehen, in welchem Fall die-se Absonderung der Geschosse nichtstatt haben kann. Man giebt auchdem ersten Geschoß oft seine beson-dere Plinthe. Eine Außenseite vonzwey und mehreril Geschossen, dienicht durch Bänder oder Gesimse ab-gethcilt sind, hat ein zu mageres An-sehen; hingegen giebt die Abtheilungder Geschosse den Außenseiten nichtnur ein gutes Ansehen, sondern cr-wckt auch zugleich den Begriff einermehrern Festigkeit. An den Außen-seiten gemeiner Wohnhäuser zeiget sichder gute oder schlechte Geschmak einesBaumeisters auf den ersten Blik, ausder Abthcilung der Geschosse. Dergute Baumeister weiß alles so einzu-richten, daß jedes Geschoß ein Gan-zes ausmacht, dessen Thcile nichtgegen das ganze Gebäude, sondernnur gegen das Geschoß abgemessenwerden.
Gesellschaftstänze.
So nennt man die Tänze, welchekeine besondere Handlung oder Be-deutung haben, auch nicht als einSchauspiel aufgeführt werden, wiedie Ballette *), sondern blos in Pri-vatgesellschaften, zum Vergnügenund Zeitvertreib der tanzenden Per-sonen selbst, getanzt werden. Mannennt sie auch gemeine (vän ;e oderEammerränze. Sie sind von sehrvielcrleyGattungcn, französische, eng-lische, polnische, deutscheTanzc u. s. f.deren jede wieder verschiedene Artenhat. Verschiedene Anmerkungen über
diese
') S. Ballet.