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2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
385
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G e s

die letzten acht HauMücke aus J> QuamzcnS Versuch einer Anweisung, die Flötettavcrsicre zu spielen, sich hieher rech,ncn. — Allerhand Bcytrckge zur Ge-schichte dcS Geschmacks in der Musik fin-den sich in der, sonst unverdauten, ttick.cie Iz lVluögue erästez esscr5 des PierreBannet (s. den Art. Musik) — undNachrichten über den jedcsmahliqen Ge-schmack in den verschiedenen ändern, inniehrcrn, bcy eben diesem Artikel ange-zeipten Bcvtrögcn zu der Geschichte der-selben. — —

Uebcr den Geschmack in öer Sau-kunst, s. die, bey dem Art. Saukunst,S. Z28 u. s. und E. zzs angeführtenSchriften des Briseux, taugier, La Font,Frezier, Mezieres, die Untersuchungenüber den Character der Gebstude, u. a. m.— und den Versuch über den Geschmackin der Baukunst, in der Neuen Bibl. dersch. Wissensch. Bd.z;. S. >«8. und Lcipz.>788- 8. (von C. L. Stieglitz.)

Zur Beförderung des Geschmackes, undüber den Geschmack in Sem Nssün;-rvcseu schrieb A. Klotz seinen „Bciztrag^ur Geschichte des Geschmacks und derKunst aus Münzen, Alt. 1767. 8." aberman weiß, wie schlecht dieser Bcytraggerathcn ist. s S. unter andern das zteKrit.Ästldchcn) Die dazu dienlichcnSchrif-ten finden sich übrigens bcv dem Art.Schaumünze.

Geschnittene Steine.

Nie so genannten edlern Steine, diesich durch Härte, Glanz und Schön-heit der Farben von den gemeinenSteinen unterscheiden, haben schonin den ältesten Zeiten, als Zierrathcnder Nauir, die Augen der Menschenauf sich gezogen. Vcrmuthlich ha-ben die Völker im Orient, die an denUfern der Flusse, in den Ritzen derFelsen, und bisweilen auf ihren Fel-dern dergleichen Steine finden, sieanfanglich ihres Glanzes halber ge-sammelt und geschätzt, so wie andreVölker die schönsten Federn der Vö«Arveyter Theil.

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gel, oder die Schaaken der Schnckengesammelt und zum Schmuk derKleider angewendet, oder als Juwe-<len umgehängt haben. Nachdem diezeichnenden und bildenden Künste auf-gekommen, gab man diesen Steinendadurch noch einen höhern Werth,daß man Figuren und Bilder entwe-der vertieft oder erhaben darauf ein-schnitte. Es ist kein Zweig von zeich-nenden und bildenden Künsten, vondem man frühere Epnhren antrifft,als dieser. Man könnte daher leichtauf die Vermuthung kommen, daßdie Begierde, solche Steine durch ei-ne künstliche Bearbeitung und For-mung noch schätzbarer und rarer znmachen, eine der vornehmsten Ursa-chen des Ursprungs und der Aufnah-me der bildenden Künste gewesen.Es ist das Genie aller Völker, bei)denen der Geschmak aufgckeimet hat,daß sie den Sachen, die ihnen alsGeräthschaftcn, oder blos zumSchmuk dienen, durch angebrachteZierrathen mchr Schönheit und ei-nen größern Werth zu geben suchen.

Dem sey aber wie es wolle, so istdieses offenbar, daß kein Theil derKunst ist, den der Fleiß und das Ge-nie mehr bearbeitet hat, als dieser.Die Menge der aus dem Alterthumnoch vorhandenen geschnittenen Stei,ne ist unzahlbar; die sich darin zei-gende Kunst und Schönheit aber, sindbewundrungswürdig.

Man trifft darauf eine große Man-nigfaltigkeit der Bilder und Erfindun-gen an, Vorstellungen der Götter,heiliger und weltlicher Gebräuche;Abbildungen alter Helden und be-rühmter Manner z Andeutungen gros-ser Begebenheiten und Thatcn; hic-roglyphische und allegorische Vorstel-lungen; Thiere und Geräthschaften.Die geschnittenen Steine des Alter-thums werden deswegen als Monu-mente der Gebräuche, der Sitten undder Geschichte verschiedener alten Völ-ker hochgeschätzt. Hier aber werden

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