Druckschrift 
2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
377
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Ges Z77

drükt. Jener setzet eine Uncmpfind-lichkeit dessen, was dem natürlichenHang der Vorstellungskraft zuwiderist, voraus; dieses ist eine abge-schmakte, unvernünftige Lenkung derVorstellungskraft, die Gefallen anunschiklichen, widersprechenden, völ-lig ungereimten Dingen findet, eineArt von Narrheit in der Empfindung.Dem Menschen, der keinen Gcschmakhat, fehlet es an Gefühl, und der,welcher einen verkehrten Geschmakhat, hat ein vcrrüktes, der Naturentgegengesetztes Gefühl.

Untersuchungen über den Ge-schmack überhaupt, in italienischerSprache: klisteilioni soprs il duon gu-sin inrorna Ic scienie e ie srr! > clis.sm!nsto ?rirsn!o (Lud. Ant. Mura-tori) Ven. ,708. 1717- >T. Spa-nisch von Juan Semper yGuarinos, miteinem Oilc. sodxe cl gulin sätusl äeios lsspsnoics cn Is bircerscurs, ?>äscl.Deutsch, Angsb. >77-. 8. S. aucheben dieses Verf. Werk Dells pert'errspocsts, bid. I. c, 5. S. Z7- der Ausg.von 1770.

In französischer Sprache: Die Vor-rede der Mdc. Darier vor ihrer llcbers.deS PlutuS und der Wolken des Aristo«phancs, Par. ,684. 12. enthält eine Di-grcssion über den Geschmack, worin sieihn, als nne dsrmonic, UN secorä cleI'espric er cle I» rsison erklärte— Daszte der bekannten Lncreciens gslsns (de-ren erste Erscheinung ich aber nicht zu be-stimmen weiß) handelt vom Geschmack,welcher darin als eine raison eclsiree,gui 6'inreIIigcnce gvcc le coeur, ss!rrcusiours nn ftiste cdoix psrmi ciescdoses oppolees ou scmblsdles, erklärtwird. — l.errres sur le Von gnüc, surics mo^ens cle le regier, er für lesciisserences ciu goür, von dem AbtBel-legardc, in s. berrrez curiculcs äe s.ir-rersrure er ciemvrsls (von welche» miroder auch nicht das Jahr ihrer ersten Er:schcinung bekannt ist) und in den Genres

cliyis. cie cle I ^cocl, frsrrc. psr.170Z. l2. — bcksniere ckc dien pen-ser cisns Ie5 ouvrsges ck'csprit, p. IsI?. IZoudours, s'sr. 1684.4. 1771. 12.ssz^e 17Z9.12. Deutsch, Altenb. 17^7.8- (Wenn die Schrift gleich nicht unmit-telbar vom Gescbmack handelt: so ist siedenn doch zur Bildung des Geschmackesgeschrieben, und kann dazu wirklich bcy«tragen. Sie ist in Gcspr. abgefaßt, de.rc» viere sind, und worin ausgemachtwird, daß die Gedanken, in den Werkendes Witzes, einen dem Stoff angemessenenGrad von Wahrheit haben, und noblesszns ensture, sgresdles ssns ssscrcric,ckclicsres kons rsldncmcnc und nerces,clsires et inrellieibles seyn sollen.) EineWiderlegung dessen, was der Verf. denitalienischen Dichtern Schuld gegebenhatte, erschien unter dem Titel: Oanli-clers^Ioni soprs un ssmoso lidrokrsn»ccle, inr!cul.iro, kcäsniere 6e dien pen-ser erc. cis Liov, Lüus. Drli, dol.1690. 4. 17z 5. 4. oB. -—> ldise. . . .snr Ic don goür, p. stesn brsin ciul'remdls)', hsr. 171Z.12. (Das Werkbesteht eigentlich aus vier Dilcours, wo-von der 2te vom guten Geschuiack nur inso fern handelt, als dieser sich nicht mitdem Gebrauche der Mythologie, und einerzu großen Nachahmung der Alten verlra-gen soll. Der zte und gtc enthält Beweisedavon aus seanz. Dichtern.) — Restex,gcuerslcs sur le gvür, von Eh- Rollin,in s. Icäsnisre cl'cnseigner er csteruciierles delies leccres, kor. 1726.12. 4B.(Bd.i, S. i;6. der Hallischen Ausg. von1751. Der Verf. erklärt den Geschm. alsein cilscernemcnr cieiicsr , vis, ncc erprecis cle roure Is desurs, Is verire,is sirstelle cles Penises er cies cxprcs-sions czui enrrenr cisns un ciiscours,)>—> Lüsi dilior. er pdilvsopdiguc surle goür, von Cartaud de la Vilatc, ?sr.i?z6. 12. 1751. 12. ^mst.>7Z7. 8,— Von dem Gcschmacke; von dem Ge-genstände des Geschmackes; von den Ge-setzen des Geschmackes, und von den Fol-gerungen, welche daraus fließen, handeltVsttcup in s. Eours cie beilcs ierrres,Li a 5 Bd. I.