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ist noch sehr vielzuthuu. Das Wich-tigste wäre, daß Muster für jede Gat-tung der Garten in ausführlichenZeichnungen und Beschreibungen ge-liefert würden. Denn so wie der Bau-meister fein vornehmstes Studium ingenauer Betrachtung der vornehm-sten vorhandenen Gebäude fetzenmuß: so kann auch der Gartenarchi-tekt fein Genie und feinen Geschmakam leichtesten an Betrachtung derschönsten schon vorhandenen Gärtenerweitern und schärfen. Es ist deß-wegcn zn wünschen, daß dem Herrn-Hicfthfelo, der an einer ausführli-chen Theorie der Gartenkunst arbei-tet, Zeichnungen und Beschreibungender vornehmsten würklich vorhande-nen Gärten von mehrcrn Gattungenzngcfchikt werden.
Die Gartenkunst scheinet so alt,als irgend eine andre der schonenKünste zn seyn *). Die prächtigenGärten der alten Stadt Babylon sindjedem bekannt; und Xeuophon er-wähnet in feiner Geschichte der zehn-tausend Griechen osters der großenLustgärten oder Paradiese, die sie inverschiedenen Provinzen des -persi-schen Reichs angetroffen haben. DieGriechen hatten zwar auch ihre Lust-gärten, aber sie erscheinen in derGeschichte dieser Kunst nicht in demGlanz, den die andern schonen Kün-ste in diesem Lande hatten. DieRomer aber scheinen alle Völker derWelt darin übcrtroffen zn haben.Allein sie haben die unschuldigste undangenehmste der Künste auf eine un-geheure Weise gemißbraucht, wie Ho-raz ihnen auf eine sehr pathetischeWeise vorwirft **). Sie schienen esdarauf anzulegen, ganz Italien zueinem unfruchtbaren und blos zur
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Ueppigkeit dienenden Lustgarten zumachen. Wir können uns aber vonder eigentlichen Beschaffenheit der rö-mischen Gärten keine bestimmte Vor-stellung machen.
In den neuen: Zeiten ist dieseKnust wieder empor gekommen. Mansah unter Ludwig dem XIV einigeschöne Garten, die der berühmte KsNoire angelegt hat. Doch habendiese Gärten noch zu viel Kunst undRegelmäßigkeit. Gegenwärtig über-treffen die Engländer in dieser Kunstalle europäische Völker. Die gros-sen englischen Gärten sind Landschaf-ten , darin keine Gattung der natür-lichen Schönheit vermißt wird.
Von der Gartenkunst, nach so ge-nanntem französischen Geschmack,handeln, oder enthalten Anweisungen da-zu, unter mehrcrn: 1 >s!rs llu garlli»ngHL, /elon lez isilnns lle I2 nsrineer lle l'iirc, svee lliv. llcileins llepze-rerrez, Lntg. er innres Ornemens llestorllinz, p. gzecz. LnHeou, psr. , 6z g,I. Mit Kupf. — giirllins llc ploitlr, p.Xnllr. kvlnllce, Scnlcli. 1651.4. N!ltzo Kpfrn. — Plans ec Deik. nnuv. lleI'orr llcz stoilllns, p. iVIied. Is IZou-reux.lSzo. 5. — hs Vbenris er la?rar. llu stsrllinzge p. !h, 8. X.ss. D.ki.(/grgenviile) psr. 1700. 4. Beem.171z. 4. kllii^e 17ZP. 4. p.ir. 174:.4. mit Kpf. Engl, von James, D-nll.1723. 4. Deutsch, Augsb. >7;-. 8.(OaS Werk ist eigentlich von te Blon.Ob das deutsche Werk, Blens Gärtner-Akademie 1764. 8- auch nichts, als Uc,bcrsctzung ist, weiß ich nicht zu bcstim,men.)" Delleins llegsellins sgisoblezer reeresriks ü I2 vue, ideell. 1720. 5^--- lles /i-remens lle ta Lampoznenu Item, parcic. tue lo conllruJinnlles KDiinns lle Lsinpzgne, stcr
ste p/s//««ce ecc. /tirilh ,750. 4.?si'. >752. iz. z TH. — Xrckireclueellcs lsrllins, ?ar. 1757. t. 70 Bl. —'Ein Aussatz von Cochin, im kteraure,
und