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2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
276
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von ihr hcraufwärts bis zur Tonicanur drei) Stufen sind, z. E. ^ - .g,^-bi,-c; von der Tonica auf dieDominante aber viere, als: L-l),v- iL, IL- I'- Q: so kann der Ge-fahrte ni6?t allemal dieselben Stufenbeobachten, als der Führer, wenner nicht aus der Tonleiter heraus- ^treten soll- Daher kommt in demangeführten Beyspiel der kleine Un-terschied in der Fortfchrcitung derzwcy ersten Tone des Führers unddes Gefährten, der den ersten Tonwiederholt, um vom zweytcn Toneben so herunter zu gehen, wie derFührer.

Der Fugcnsatz ist sehr großen undmannigfaltigen Schwierigkeiten un-terworfen, und ist, in Absicht auf denreinen Satz, das Schwerste in derMusik; deßwcgcn auch nur die geüb-testen Meister der Harmonie daringlüklich sind. Die Hauptschwierig-keit kommt daher, daß der Gefahrtesehr selten durch solche Intervallefortschreiten kann , wie der Führer,ohne die Tonart zu verlassen. Wennz. B. der Führer in L dur angefan-gen, seinen Gesang heraufwarts ge-nommen, lind durch bis in die Quin-te geschlossen hatte, so müßte derGefahrte nun von der Quinte eben-falls .herauf den Gesang des Füh-rers nachahmen. Wollte er aber,wie jener, durch die übermaßigeQuarte Lis nach l) schließen, so wür-de er dadurch offenbar die Tonartverlassen. Folglich kann dieserSchluß nicht angehen; der Gefährtekann nur eine Quarte sieigen, unddennoch soll der Gefährte dem Füh-rer ähnlich seyn.

Es ist also oft nothwendig, daßeine Unähnlichkeit in der Nachah-mung entstehe, die bald im Anfange,bald am Ende des Gefährten sich zei-get, welcher statt einer Terz, Quar-te u. s f. in welcher der Führer fort-schreitet, nur eine Secunde, oderTerz u. f. f. hat, oder umgekehrt.

Da dieses oft unvermeidlich ist, sowird die Nachahmung nur mitten imThema ganz genau beobachtet, wiehier:

Führer

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iefahrte

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Im Gefährten und Führer ist allesvöllig ähnlich, bis auf die zweyteNote des zweyten Theils, wo derGefährte nur um eine Secunde fällt,da der Führer um eine Terz gefallen.Diese Terz, die der Ton V wäre,konnte in dem Gefährten nicht ge-nommen werden, ohne daß er ausder Tonart herausgetreten wäre.

Daß der Gefährte nicht allemalden Gang des Führers nehmen könne,sieht man am deutlichsten, wenn mansich eines jeden Umfang, in Absichtauf die Lage der halben Tone in derTonleiter, oder des sogcnannrenMi lla vorstellt. Ein einziges Key-spiel kann in einer Sache, worüberdie ältern Tonlehrer so sehr weitläuf-ig sind, die Sache hinlänglich er-läutern.

Gesetzt, man habe die dorische Ton-art, und der Führer nehme seinenGang voll der Tonica weg also:

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wo die schwarzen Punkte das Mi baanzeigen: so konnte der Gefährte inder Dominante anfangen, und gera-de so fortschreiten, weil das Mi Lain seinem Umfange gerade dieselbeLage hat:

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Laß